Jennifer L. Armentrout

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Rezension in Bearbeitung

»Dark Elements 1« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Steinerne Schwingen«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geister & Dämonen

Seitenanzahl:

369 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

spannend, prickelnd

Charaktere:

Layla

Halbdämon, Halbwächter

Zayne

Sohn des Anführers der Wächter

Meine Lieblingscharaktere:

Roth, der so zwielichtig ist und voller Sexappeal

Das hat mir besonders gefallen:

Dass es der Autorin gelungen ist, mich genauso zu verwirren wie ihre Protagonistin. Ich wusste schließlich auch nicht mehr, was ich glauben sollte. Wer steht nun wirklich auf Laylas Seite und wer nicht? Die Szene mit dem Seher fand ich genial 🙂

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Atemlose Spannung, Mitleid mit Layla in ihrer hoffnungslosen Liebe zu Zayne.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

fesselnd und mitreißend

Meine Bewertung:

Zwischen den Stühlen

Layla, halb Wächter, halb Dämon, ist bei den Wächtern aufgewachsen und nicht alle im Clan sind ihr wohlgesonnen. Immerhin ist es die Aufgabe der Wächter, jeden Dämon zu töten, den sie finden können. Am liebsten würde sie ihr dämonisches Erbe vollständig eliminieren, zumal sie einen Wächter liebt, mit dem sie nie zusammen sein kann.
Aber dann begegnet sie einem teuflisch attraktiven Dämon, der sie an ihre dämonische Seite heranführt.

Zitat aus dem Buch:

Mit der Hüfte stieß ich die Tür zu Zaynes Zimmer auf … und erstarrte. Ich sollte mir wirklich angewöhnen, endlich mal anzuklopfen, bevor ich irgendwo reinmarschierte.
Als Erstes sah ich sein perlweißes, schillerndes Leuchten – das Leuchten einer reinen Seele. Im Gegensatz zu Menschen war die Essenz eines Wächters absolut rein, weil sie ihr Wesen widerspiegelte. Nur wenige Menschen besaßen noch eine reine Seele, wenn sie sich erst einmal für das geöffnet hatten, was sie als freien Willen bezeichneten. Ich hatte keine reine Seele, weil ich den Makel des Dämonenbluts in mir trug, das wusste ich. Ja, ich war mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt eine Seele besaß. Sehen konnte ich meine eigene jedenfalls nie.
Manchmal … manchmal beschlich mich das Gefühl, gar nicht dazu zu gehören … zu den Wächtern und zu Zayne.
Schamgefühl regte sich leise in mir, aber bevor es sich wie giftiger Rauch ausbreiten konnte, verblasste Zaynes Seele, und mit einem Mal drehten sich meine Gedanken um rein gar nichts.
Zayne kam gerade aus der Dusche und zog sich ein schlichtes schwarzes T-Shirt an. Ich erhaschte einen flüchtigen und sehr verlockenden Blick auf seine Bauchmuskeln. Eisernes Training sorgte dafür, dass sein Körper hart war wie aus Stein gemeißelt. Widerwillig ließ ich meine Augen nach oben wandern, nachdem sein Oberkörper unter dem Stoff verschwunden war. Sein feuchtes, sandbraunes Haar klebte an den markanten Wangen. Zaynes Gesicht war fast eine Spur zu vollkommen, wären da nicht diese wässrigblauen Augen gewesen, die jeder Wächter hatte.
Ich schlenderte durchs Zimmer und setzte mich auf die Bettkante. Solche Gedanken hätte ich in Bezug auf Zayne eigentlich gar nicht haben dürfen, immerhin war er für mich praktisch so etwas wie ein Bruder. Sein Vater Abbot hatte uns gemeinsam großgezogen, und Zayne betrachtete mich als die kleine Schwester, die man ihm irgendwie aufgehalst hatte.
„Was gibt’s, Layla-Biene?“, fragte er.
Einerseits gefiel es mir, wenn er den Spitznamen aus meiner Kindheit benutzte. Andererseits hasste ich es aber auch, denn ich war kein kleines Mädchen mehr. Ich warf ihm einen verstohlenen Blick zu. Inzwischen war er vollständig angezogen. Wirklich zu schade. „Wer ist das auf dem Dach?“

Das Buch bei Amazon:

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»Dark Elements 2« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Eiskalte Sehnsucht«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geister & Dämonen

Seitenanzahl:

453 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

mysteriös, leicht bedrohlich

Charaktere:

Layla

Halbdämon, Halbwächter

Zayne

Wächter

Roth

Kronprinz der Hölle

Meine Lieblingscharaktere:

Ich mag alle drei Hauptcharakter gleich gern 🙂

Das hat mir besonders gefallen:

Dass sich Layla und Zayne endlich näher kommen konnten. Dazu das atemberaubende Tempo, mit dem uns die Autorin durch die Ereignisse trägt.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Ich habe mir das Buch auf Englisch gekauft, weil mir die deutsche E-Book-Ausgabe zu teuer war. Das Buch lässt sich gut lesen. Armentrout schreibt im wahrsten Sinne des Wortes »breathteaking«! Nur der Satz, mit dem sie dieses Buch enden lässt, ist wirklich bösartig!

Meine Bewertung:

Seelenräuber

Das Ritual rund um die Erweckung der Lilin ist missglückt, dennoch ist ein Lilin erweckt worden und treibt nun sein Unwesen, wie der aus der Hölle zurückgekehrte Roth die Wächter wissen lässt. Die Suche nach der gefährlichen Kreatur fordert Layla alles ab, zumal sie keine Seelen mehr sehen kann, bis sich eine schreckliche Wahrheit abzeichnet.

Zitat aus dem Buch:

“Have you been eating normally?”
Brows furrowing, I tilted my head back to see him. “Why are you asking that?”
He didn’t answer immediately. “You’ve lost weight, Layla.”
I shrugged. “That’s probably a good thing.”
“You didn’t need to lose any weight.” A small smile appeared on his lips but didn’t reach his eyes. “I know these past two weeks have been hard on you.”
Pressure clamped down on my chest and a ball of emotion formed in my throat. The past two weeks had seconds of warmth and light, but endless hours of darkness and loss. I’d never lost someone I’d been close to before or remembered. I didn’t know how to grieve or move on. Missing Roth was like watching a door to a life you hadn’t dared dream of slam shut in your face.
What was happening to him right now? Was he being tortured? Was he in any way okay? I’d thought those questions so many times they were a constant echo in my mind.
“I know you cared about him,” Zayne said, threading his fingers through mine. “But don’t forget about me. I’m here for you. I always will be.”

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Mitleid mit Layla, die von Selbstzweifeln aufgefressen wird. Zweifel an Roth, der Layla an die Abgründe des Dämonischen heranführt.

Das Buch bei Amazon:

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»Dark Elements 3« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Sehnsuchtsvolle Berührung«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geister & Dämonen

Seitenanzahl:

400 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

unter Druck gesetzt

Charaktere:

Layla

Halbdämon, Halbwächter

Zayne

Wächter

Roth

Kronprinz der Hölle

Meine Lieblingscharaktere:

Ich mag alle drei Hauptcharakter gleich gern 🙂 dazu finde ich Cayman toll und dass er den Mut hat, auszusprechen, was Layla nicht sehen will.

Das hat mir besonders gefallen:

Die Szene, in der Cayman zur Entscheidung auffordert

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Umwerfend! Ich kann nur sagen, Jennifer Armentrout gefällt mir, sowohl in der deutschen Übersetzung, als auch im englischen Original

Meine Bewertung:

Keine Wahl ist auch eine Wahl

Welch eine Katastrophe: Der Lilin hat Sam getötet und seine Gestalt angenommen. Layla muss ihn töten, bevor er zu viele Seelen nimmt und die Alphas einschreiten. Denn dann bricht die Apokalypse los und die ganze Menschheit stirbt. Leider ist der Lilin weder leicht zu finden noch leicht zu töten. Und dann muss sich Layla auch noch zwischen dem sexy Dämonenprinz und dem liebevollen Wächter entscheiden. Eine schwere Entscheidung, doch nicht die schwerste, die sie in diesem Band treffen muss.

Zitat aus dem Buch:

I jumped off the stool and stalked around the island. “And maybe I don’t think it’s the right time for me to be with either of them. Did you ever think about that?”
Cayman cocked his head to the side. “When is there ever a right time to fully give your heart to another? There are always going to be obstacles. You just have to decide which ones are worth it.”
“Whatever.” I crossed my arms.
He mimicked my stance. “Don’t be a coward.”
“Excuse me?”
“A. Coward,” he repeated, and I briefly considered picking up the vase in the center of the island and throwing it at him. “Not making a choice is the coward’s way out. You love both of them. I get that. But you don’t feel the same kind of love for both of them, and the sooner you accept that, the better.”
“Why are we talking about this again? And why do you even care?”
Cayman smiled. “Because I’m a caring sort of demon.”

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Mitleid mit Layla, die in diesem Buch ganz schön unter Druck gerät. Ich musste ein paar Tränchen verdrücken, vor allem am Schluss wurde es sehr ergreifend.

Das Buch bei Amazon:

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»Götterleuchten 1 - Erwachen des Lichts« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Erwachen des Lichts«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Götter

Seitenanzahl:

371 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

einer nicht zu bewältigenden Bedrohung gegenübergestellt

Charaktere:

Josie

eine Halbgöttin mit unterdrückten Kräften

Seth

ein unbesiegbarer Krieger, der Apollyon

Meine Lieblingscharaktere:

Josie in ihrer Unschuld und der Fähigkeit, tief und rein zu lieben.


Seth mit seinem verwundeten Herzen.

Das hat mir besonders gefallen:

Artemis’ Auftritt am Schluss und dass Apollo im Gegensatz zu den anderen Göttern etwas an seiner Tochter liegt.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Sorge um die Zukunft von Seth und Josie, sowie den Fortbestand der ganzen Welt.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lesen

Meine Bewertung:

Halbgöttin, erwache!

Seth ist alles andere als begeistert über seinen neuen Auftrag. Er soll eine Person namens J.B. aufstöbern und sie beschützen. Toll, wie detailliert die Auskunft des Gottes Apollo mal wieder ist! Das Aufspüren gelingt ihm zwar, aber das in Sicherheit bringen, gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn besagtes Mädchen, eine Halbgöttin mit blockierten Kräften, denkt gar nicht daran, sich von einem Fremden was sagen zu lassen.

Zitat aus dem Buch:

Hätte ich nicht schon auf dem Hintern gesessen, hätte ich mich nun hingesetzt. Seine Stimme … Langsam schüttelte ich den Kopf und wünschte mir, er würde noch einmal sprechen; denn das war die tiefste, weichste Stimme, die ich je gehört hatte, mit einem leichten Akzent, den ich nicht einordnen konnte.
Ich sollte etwas sagen, aber ich saß nur da und staunte ihn offen an. Und man bedenke, dass ich nur Lipgloss trug, obwohl ich ein Mädchen war, das mindestens Rouge und Mascara brauchte, um vernünftig auszusehen … ach was, ein komplett angemaltes Gesicht.
»Wie heißt du?«, fragte er.
Mir wurde der Mund trocken, während ich ihn weiterhin anglotzte, als hätte mein Hirn einen Kurzschluss, was möglich war. Ich hatte das Gefühl, ein paar Gehirnzellen verloren zu haben, vielleicht ein paar Synapsen und einige andere Dinge … Zeugs.
Er schoss heran und bewegte sich dabei schnell wie die zuschlagende Klapperschlange, die ich zu Hause einmal am See gesehen hatte – so schnell, dass ich keine Chance hatte, mich zu rühren. Eine Hand legte er neben meinem Kopf auf das Geländer, die andere zwei Stufen über mir. Nun befand sein Gesicht sich direkt vor meinem, und er atmete denselben Sauerstoff wie ich. Das breite Treppenhaus mit den rot gestrichenen Wänden rückte gefühlt zusammen und wirkte plötzlich viel enger als vorher.
Wir sahen einander an, und … so verrückt das klingt, seine Augen … Sie schienen zu leuchten, als würde Licht hinter den Pupillen brennen.
»Sind deine Initialen J. B.?«
Irgendwo in meinem Hinterkopf wurde mir klar, dass das eine eigenartig präzise Frage war. »Woher weißt du das? Wir kennen uns nicht. Ich bin mir sicher, denn daran würde ich mich erinnern.« Es ging schon wieder los; ich plapperte wie eine Idiotin. »Ich meine, ich vergesse nie ein Gesicht.«
Besonders, außerordentlich attraktive Gesichter nicht – ja, an die erinnerte ich mich.
Dichte Wimpern senkten sich und bedeckten kurz diese Augen.
»Mist«, murmelte er.
Ich blinzelte. »Wie bitte?«
»Dein Name?«
Am liebsten hätte ich ihn gefragt, wie zum Teufel seiner war, aber er hatte mich überrumpelt. »Josie. Josie Bethel.«

Das Buch bei Amazon:

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»Götterleuchten 2 - Im leuchtenden Sturm« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Im leuchtenden Sturm«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Götter

Seitenanzahl:

357 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

vor großen Aufgaben stehend

Charaktere:

Josie

Halbgöttin, Tochter von Apollon

Seth

der Apollyon

Meine Lieblingscharaktere:

Josie, die unbeirrbar an ihrer Liebe zu Seth festhält.


Seth, der so ernsthaft versucht, das Richtige zu tun.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass Seth endlich doch noch mit offenen Karten spielt und Josy verrät, was er getan hat. Solange er ihr etwas vorspielt, wird er stets glauben, sie liebe lediglich das Bild, das sie sich von ihm macht.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich habe mit Josie gelitten, als sich Seth von ihr abwandte. Sie tat mir so unendlich leid. Aber auch Seth tat mir leid, weil er nicht den Mut besaß, sich selbst Josy zuzumuten.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Lesespaß auf höchstem Niveau

Meine Bewertung:

Liebeskummer

Josies Kampfausbildung kommt ins Stocken, als sich Seth plötzlich daraus zurückzieht und jeden Kontakt mit ihr unterbindet. Mit gebrochenem Herzen kämpft es sich nicht so gut. Doch viel Zeit bleibt Josie nicht, um sich von ihrem Liebeskummer zu erholen, denn sie muss losziehen, um die anderen Halbgötter zu finden, bevor die Titanen es tun.

Zitat aus dem Buch:

Noch etwas anderes an ihr wollte ich wieder kosten. Den Göttern sei Dank trug sie eine weite Jogginghose, und es war leicht, die Finger hineingleiten zu lassen und …
„Ich sehe deine Zeichen“, flüsterte Josie staunend.
Ein Energieblitz lief mir am Rückgrat hinunter. Weitere Zeichen traten auf meine Hautoberfläche, veränderten ihre Form und bildeten unterschiedliche Symbole. Eine Reaktion auf die Anwesenheit eines Gottes.
Ich fuhr zurück. „Mist.“
„Seth!“ Aus dem Wohnzimmer erklang Apollos dröhnende Stimme. „Du willst mich wohl auf den Arm nehmen.“
Josie wich das Blut aus dem Gesicht und schoss dann wieder hinein, sodass ihre Wangen dunkelrot anliefen.
„Nicht reinkommen!“, kreischte sie.
Ihre Hand, mit der sie mich umfasste, verkrampfte sich, was nicht wirklich hilfreich war.
„Wage es ja nicht hereinzukommen!“
„Hatte ich auch nicht vor“, erwiderte Apollo.
Eine Sekunde später wies ein dumpfer Knall daraufhin, dass er sich auf die kleine Couch geworfen hatte.
Stöhnend nahm ich Josies Hand weg und drehte mich auf die Seite. Ich half ihr, ihren BH und ihr Top wieder anzuziehen, und stand dann vom Bett auf.
„Ihr beide braucht da drinnen aber lange“, bemerkte Apollo von nebenan.
„Echt? Hast du eine Art kranken sechsten Sinn für unpassendes Erscheinen?“ Ich verstaute alles gut und zog den Reißverschluss zu. Apollo war ein verdammter Lustkiller, und eine beliebte Strafe seinerseits war es, einem blau gefärbte Extremitäten zu verpassen. „Götter.“
„Nicht meine Schuld, dass du jedes Mal, wenn ich zu Besuch komme, versuchst, meiner Tochter an die Wäsche zu gehen.“
„Oh mein Gott.“ Josie schoss hoch und schlug sich die Hände vors Gesicht. „Das ist so unheimlich und gar nicht cool. Dafür werde ich jahrelange Therapie brauchen.“
„Ich auch“, murmelte ich und schloss meinen Gürtel.
Aus dem Wohnzimmer drang Apollos Schnauben. „Du könntest eindeutig eine Therapie gebrauchen, Seth, und es hat nichts mit dem hier zu tun.“
Ich hob den Kopf und verzog den Mund.
Josie schnappte sich ihren Hoodie und streifte ihn sich über. Sie warf mir einen Blick zu. „Ich kann deine Zeichen immer noch erkennen“, sagte sie leise, berührte meine Brust mit einer Fingerspitze und zog das Muster nach. „Wunderschön.“
Ich nahm ihre Hand, führte sie an meine Lippen und küsste ihre Handfläche. „Sobald er weg ist, fangen wir von vorne an.“
„Das habe ich gehört“, sagte Apollo verschnupft. „Und es erweckt bei mir den Wunsch, dafür zu sorgen, dass daraus nichts wird.“
„Oh mein Gott“, flüsterte Josie.
Ich verdrehte die Augen, griff nach meinem Shirt und zog es an. „Fertig?“
Sie sah aus, als wollte sie Nein sagen, doch sie nickte.

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»Götterleuchten 3 - Glanz der Dämmerung« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Glanz der Dämmerung«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Götter

Seitenanzahl:

353 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

rette mich!

Charaktere:

Josie

Halbgöttin, Tochter von Apollon

Seth

der Apollyon

Meine Lieblingscharaktere:

Josie, weil sie an das Gute in Seth glaubt, als alle anderen ihn fallen lassen.

Das hat mir besonders gefallen:

Als Seth endlich seinem Verlangen nachgegeben hat, Josies Nähe zu suchen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich dachte die ganze Zeit nur: »Jetzt such doch endlich nach ihr!«, während Josie so unendlich litt.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Angenehm zu lesen. Gegen Ende hin fand ich es etwas langatmig.

Meine Bewertung:

Göttermörder

Seth hat sich zum allmächtigen »Göttermörder« gewandelt, stärker und gefährlicher als selbst die Olympier. Nur Josie glaubt noch daran, dass er der Finsternis widerstehen kann und auf der Seite des Lichts kämpft. Doch wenn sie falschliegt, könnte Seth das Ende für die Ära der Götter bedeuten, von denen sich keiner mehr in seine Nähe traut.

Zitat aus dem Buch:

Apollo wandte den Kopf zur Seite, sah aber nicht in meine Richtung. »Du wirst die beiden anderen Halbgötter suchen und dann im Covenant in South Dakota auf mich warten.«
Ich hätte fast gelacht. »Oh, das denke ich nicht.«
»Du würdest dich mir widersetzen?«, fragte Apollo gefährlich leise.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Raums wirkten Alex und Aiden, als hätten sie gern einen Eimer Popcorn, aber beide schwiegen, während ich den Rücken meines Vaters anstarrte. »Ich werde tun, was ich für richtig halte. Ich muss Seth finden. Ich liebe Seth. Ich liebe ihn, obwohl niemand sonst an ihn glaubt, und ich werde ihn immer noch lieben, wenn alle erkennen, wer und was er wirklich ist. Daran wird sich nie etwas ändern. Nichts, was du sagen kannst, wird meine Meinung ändern, also brauchst du es gar nicht erst zu versuchen. Erzähl mir einfach, wie ihr vorhabt, Seth zu neutralisieren.«
»Du wirst ihn nicht lieben, wenn er dir deinen Äther absaugt.«
Ich atmete unsicher ein. »Das würde er nie tun.«
»Nicht? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass er sich schon von dir genährt hat.«
Mein Blick schoss zu Alex und Aiden. Hatten sie ihm davon erzählt? Nein. Sie hatten Apollo genauso lange nicht gesehen wie ich. Zumindest glaubte ich das.

Das Buch bei Amazon:

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»Obsidian 1 - Schattendunkel« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Schattendunkel«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geheimnisse

Seitenanzahl:

401 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

mysteriös

Charaktere:

Katy

neue Schülerin im Ort

Daemon

mürrischer Nachbar von ihr

Meine Lieblingscharaktere:

Katy, die so tapfer versucht, nicht unterzugehen, obwohl ihr der Gegenwind so heftig ins Gesicht bläst.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass Daemon seine ablehnende Haltung nicht auf Dauer aufrechterhalten kann. Obwohl die »Rückschläge« doch immer recht heftig waren.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Mitleid mit Katy, die wirklich nie weiß, woran sie eigentlich mit Daemon ist.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lsen

Meine Bewertung:

Verlieb dich nie in einen Arsch!

Ein Umzug ist nie leicht, aber wenn man dann auch noch einen unfassbar gutaussehenden Nachbarn hat, der einem zu verstehen gibt, dass er nichts mit dir zu tun haben will, dann wird es richtig ungemütlich. So sehr Katy auch versucht, dem unfreundlichen Daemon aus dem Weg zu gehen, er lässt sie nicht in Ruhe, bis er sie in eine echt miese Sache hineinzieht, die in einem Kampf auf Leben und Tod endet.

Zitat aus dem Buch:

Entschlossen lief ich über die Wiese und die Einfahrt hinauf, bevor ich es mir anders überlegen konnte. Im nächsten Moment stand ich auf der breiten Veranda, öffnete das Fliegengitter der Eingangstür und klopfte. Dann trat ich einen Schritt zurück und strich mein Top glatt. Ich bin cool. So ist es. Und es war nichts dabei, nach dem Weg zu fragen.
Schwere Schritte näherten sich auf der anderen Seite der Tür, bevor diese im nächsten Moment aufgerissen wurde und ich auf eine sehr breite, gebräunte und muskulöse Brust schaute. Eine nackte Brust. Ich senkte den Blick und mein Atem … stockte. Die Jeans saß ihm so tief auf den Hüften, dass man die dünne Haarlinie zwischen seinem Nabel und seiner Hose ziemlich weit nach unten verfolgen konnte.
Und dann der Waschbrettbauch. Perfekt. Fest. Kein Bauch, wie ich ihn bei einem Siebzehnjährigen – und ich ging davon aus, dass er so alt war – erwartet hätte, aber, na ja, ich würde mich nicht beschweren. Ich konnte ohnehin nicht sprechen. Ich konnte nur starren.
Schließlich wanderte mein Blick wieder höher und blieb an dichten, dunklen Wimpern hängen, die fast die markanten hohen Wangenknochen berührten und die Iris seiner Augen verbargen, während er auf mich hinabschaute. Ich musste unbedingt wissen, welche Farbe seine Augen hatten.
»Womit kann ich dir helfen?« Wohlgeformte, zum Küssen einladende Lippen verzogen sich genervt.
Seine Stimme war tief und fest. Eine Stimme, die es gewohnt war, dass die Leute zuhörten und ohne Widerrede gehorchten. Dann hoben sich seine Wimpern endlich und gaben den Blick auf unvorstellbar grün leuchtende Augen frei. Der intensive Smaragdton hob sich unfassbar schön von der gebräunten Haut ab.
»Hallo?«, hob er abermals an und legte eine Hand an den Türrahmen, während er sich vorbeugte. »Kannst du auch sprechen?«
Ich schnappte nach Luft und wich zurück. Mein Gesicht wurde vor Verlegenheit heiß und rot.
Der Typ hob den freien Arm und schob sich eine Strähne aus der Stirn, bevor er für einen Moment über meine Schulter hinweg und anschließend wieder zu mir blickte. »Zum Ersten … zum …«
Als ich meine Stimme endlich wiedergefunden hatte, wäre ich am liebsten gestorben. »Ich … ich wollte fragen … ob du mir sagen könntest, wo der nächste Supermarkt ist? Ich heiße Katy und bin gerade nebenan eingezogen.« Ich deutete auf unser Haus, während ich wie minderbemittelt weiterfaselte. »Vor zwei Tagen –«
»Ich weiß.«
Ooooo-kay. »Na ja, ich hatte gehofft, ich könnte hier den schnellsten Weg zum Supermarkt erfahren und vielleicht auch, wo ich einen Laden finde, der Pflanzen verkauft.«
»Pflanzen?«
Auch wenn es irgendwie gar nicht wie eine Frage klang, beeilte ich mich zu erklären: »Ja, wir haben nämlich dieses Beet vor dem Haus –«
Er antwortete nicht, sondern hob nur abfällig eine Augenbraue: »Aha.«
Inzwischen war ich schon zu wütend, als dass ich die Situation noch als peinlich empfinden konnte. »Na ja, ich brauche eben Pflanzen –«
»Für irgendein Blumenbeet, das habe ich verstanden.« Er lehnte sich mit der Hüfte gegen den Türrahmen und verschränkte die Arme. In seinen grünen Augen blitzte etwas auf. Keine Wut, es war etwas anderes.

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»Obsidian 2 - Schattenschimmer« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Schattenschimmer«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geheimnisse

Seitenanzahl:

461 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

es wird brenzlig

Charaktere:

Katy

ein normales Menschenmädchen, das plötzlich nicht mehr ganz so normal ist.

Daemon

ein Lux

Blake

ein neuer Mitschüler

Meine Lieblingscharaktere:

Katy, die bereit ist, alles für Daemon zu tun.

Das hat mir besonders gefallen:

Die Dynamik, die durch das Auftauchen von Blake in das Geschehen kommt. Je mehr Personen mitspielen, desto weniger weiß man, wem man denn nun trauen kann und wem nicht.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Zunehmende Sorge um Katy und die Lux, über deren Leben sich unbekannte Schatten zusammenziehen.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lsen

Meine Bewertung:

Echte Gefühle?

Nachdem Daemon sie geheilt hat, sind einige seiner Kräfte auf Katy übergegangen. Doch sie kann die neue Kraft nicht steuern und bringt sich selbst und die Lux damit in Gefahr. Das VM darf auf keinen Fall von ihrer Veränderung erfahren, sonst wird sie unter Verschluss genommen. Und was ist mit Daemon los? Er will plötzlich ihr Freund sein, doch Katy misstraut seinen Gefühlen. Zu oft hat er sie schon zurückgewiesen. Sie kann es sich nicht leisten, ihr Herz an ihn zu verlieren.

Zitat aus dem Buch:

Entschlossen lief ich über die Wiese und die Einfahrt hinauf, bevor ich es mir anders überlegen konnte. Im nächsten Moment stand ich auf der breiten Veranda, öffnete das Fliegengitter der Eingangstür und klopfte. Dann trat ich einen Schritt zurück und strich mein Top glatt. Ich bin cool. So ist es. Und es war nichts dabei, nach dem Weg zu fragen.
Schwere Schritte näherten sich auf der anderen Seite der Tür, bevor diese im nächsten Moment aufgerissen wurde und ich auf eine sehr breite, gebräunte und muskulöse Brust schaute. Eine nackte Brust. Ich senkte den Blick und mein Atem … stockte. Die Jeans saß ihm so tief auf den Hüften, dass man die dünne Haarlinie zwischen seinem Nabel und seiner Hose ziemlich weit nach unten verfolgen konnte.
Und dann der Waschbrettbauch. Perfekt. Fest. Kein Bauch, wie ich ihn bei einem Siebzehnjährigen – und ich ging davon aus, dass er so alt war – erwartet hätte, aber, na ja, ich würde mich nicht beschweren. Ich konnte ohnehin nicht sprechen. Ich konnte nur starren.
Schließlich wanderte mein Blick wieder höher und blieb an dichten, dunklen Wimpern hängen, die fast die markanten hohen Wangenknochen berührten und die Iris seiner Augen verbargen, während er auf mich hinabschaute. Ich musste unbedingt wissen, welche Farbe seine Augen hatten.
»Womit kann ich dir helfen?« Wohlgeformte, zum Küssen einladende Lippen verzogen sich genervt.
Seine Stimme war tief und fest. Eine Stimme, die es gewohnt war, dass die Leute zuhörten und ohne Widerrede gehorchten. Dann hoben sich seine Wimpern endlich und gaben den Blick auf unvorstellbar grün leuchtende Augen frei. Der intensive Smaragdton hob sich unfassbar schön von der gebräunten Haut ab.
»Hallo?«, hob er abermals an und legte eine Hand an den Türrahmen, während er sich vorbeugte. »Kannst du auch sprechen?«
Ich schnappte nach Luft und wich zurück. Mein Gesicht wurde vor Verlegenheit heiß und rot.
Der Typ hob den freien Arm und schob sich eine Strähne aus der Stirn, bevor er für einen Moment über meine Schulter hinweg und anschließend wieder zu mir blickte. »Zum Ersten … zum …«
Als ich meine Stimme endlich wiedergefunden hatte, wäre ich am liebsten gestorben. »Ich … ich wollte fragen … ob du mir sagen könntest, wo der nächste Supermarkt ist? Ich heiße Katy und bin gerade nebenan eingezogen.« Ich deutete auf unser Haus, während ich wie minderbemittelt weiterfaselte. »Vor zwei Tagen –«
»Ich weiß.«
Ooooo-kay. »Na ja, ich hatte gehofft, ich könnte hier den schnellsten Weg zum Supermarkt erfahren und vielleicht auch, wo ich einen Laden finde, der Pflanzen verkauft.«
»Pflanzen?«
Auch wenn es irgendwie gar nicht wie eine Frage klang, beeilte ich mich zu erklären: »Ja, wir haben nämlich dieses Beet vor dem Haus –«
Er antwortete nicht, sondern hob nur abfällig eine Augenbraue: »Aha.«
Inzwischen war ich schon zu wütend, als dass ich die Situation noch als peinlich empfinden konnte. »Na ja, ich brauche eben Pflanzen –«
»Für irgendein Blumenbeet, das habe ich verstanden.« Er lehnte sich mit der Hüfte gegen den Türrahmen und verschränkte die Arme. In seinen grünen Augen blitzte etwas auf. Keine Wut, es war etwas anderes.

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»Obsidian 3 - Schattenglanz« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Schattenglanz«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geheimnisse

Seitenanzahl:

461 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

gefährlich

Charaktere:

Katy

ein Hybridmädchen

Daemon

ein Lux

Blake

ein neuer Mitschüler

Meine Lieblingscharaktere:

Demon, der so cool, schlagfertig und stark ist.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass Katy und Daemon endlich zusammenfinden. Es wird sehr viel harmonischer zwischen den beiden.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich war schockiert von dem Ausmaß an Verrat, dem sich Katy und Demon gegenüber sehen.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lesen

Meine Bewertung:

Wage alles!

Katy und Demon haben endlich zusammengefunden. Alles könnte so schön sein, doch dann taucht Blake wieder auf und stiftet sie zu einem wahnsinnigen Unternehmen an: Sie wollen zwei Gefangene des Daedalus-Programms befreien. Das kann doch nur schiefgehen, oder?

Zitat aus dem Buch:

»Ganz ehrlich, sosehr ich meinen Bruder liebe, ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll, dass er in deinem Zimmer abhängt.« Er streckte einen muskulösen Arm aus, strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und klemmte sie mir hinters Ohr. Mich durchfuhr ein warmer Schauer und er lächelte. »Ich habe das Gefühl, mein Revier markieren zu müssen.«
»Jetzt hör auf!«
»Oh, ich mag es, wenn du mich so herumkommandierst. Echt sexy.«
»Du bist echt unverbesserlich.«
Dämon rückte näher an mich heran und ich spürte seinen Oberschenkel an meinem. »Ich bin froh, dass deine Mom woanders eingeschneit ist.«
Ich sah ihn fragend an. »Warum?«
Er zuckte mit den breiten Schultern. »Ich bezweifle, dass sie das hier durchgehen lassen würde.«
»Garantiert nicht.«
Wir rückten noch näher zusammen, bis unsere Körper nur noch eine Haaresbreite voneinander entfernt waren.

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»Obsidian 4 - Schattenfunk« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Schattenfunke«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geheimnisse

Seitenanzahl:

449 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

voll versteckter und offener Grausamkeit

Charaktere:

Katy

ein Hybridmädchen

Daemon

ein Lux

Meine Lieblingscharaktere:

Demon, der bereit ist, alles zu tun, um Katy zu helfen, aber auch Luc, der so genial ist und Archer, der sich Katy gegenüber immer korrekt verhalten hat.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass Demon sich auch von einem gegeben Versprechen nicht knebeln lässt.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Erschrecken über die Grausamkeit, zu der Menschen in der Lage sind.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

atemlos spannend geschrieben

Meine Bewertung:

Fremdbestimmt

Katy ist Gefangene der Daedalus-Organisation und muss bald am eigenen Leib erfahren, was es heißt, hilflos ausgeliefert zu sein. In einem Netz aus Lügen und Täuschung fällt es ihr nicht leicht, die Wahrheit herauszufiltern. Gibt es für sie überhaupt noch Hoffnung, das fremdbestimmte Leben tief unter der Erde jemals wieder hinter sich lassen zu können?

Zitat aus dem Buch:

Sergeant Dasher antwortete nicht.
Ich sah ihn scharf an. »Finden Sie nicht, dass ich ein Recht darauf habe, das zu erfahren?«
»Alles zu seiner Zeit«, antwortete er. »Und jetzt ist nicht die richtige Zeit.«
»Ich finde, die Zeit ist verdammt richtig.«
Er sah mich überrascht an, was mich noch zorniger machte.
»Was ist?«, hakte ich nach und hob ungeduldig die Hände. Archer trat näher an mich heran, doch ich ignorierte ihn. »Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, alles zu erfahren.«
Die Überraschung schwand aus Sergeant Dashers Gesicht und er wirkte auf einmal verschlossen. »Dafür ist es jetzt nicht die richtige Zeit.«
Doch ich ballte die Hände zu Fäusten und ließ nicht locker. »Ich könnte mir keinen besseren Zeitpunkt vorstellen.«
»Katy …« Archers leise Warnung blieb unbeachtet und er trat noch näher an mich heran, so dass seine Brust fast meinen Rücken berührte.
»Nein. Ich möchte wissen, wie sich diese Verbindung sonst noch auflösen kann. Irgendwie ist es ja offensichtlich möglich. Außerdem würde ich gern wissen, wie lange Sie glauben mich hier festhalten zu können.« Sowie die ersten Worte über meine Lippen gekommen waren, sprudelte es nur so aus mir heraus. »Was ist mit Schule? Wollen Sie einen ungebildeten Hybriden, der überall sein Unwesen treibt? Was geschieht mit meiner Mom? Mit meinen Freunden? Meinem Leben? Was ist mit meinem Blog?« Gut, mein Blog war ehrlich gesagt nicht ganz so wichtig, aber für mich hatte er, verdammt noch mal, sehr wohl Bedeutung. »Sie haben mich aus meinem Leben gerissen und glauben, dass ich das einfach so hinnehme? Dass ich keine Antworten verlange? Wissen Sie was? Sie können mich am Arsch lecken.«
Jegliche Wärme, die noch in Sergeant Dashers Ausdruck zu finden gewesen sein mochte, war verschwunden. Zornig sah er mich an und erst in dem Moment wurde mir bewusst, dass ich wahrscheinlich besser den Mund gehalten hätte. Diese Worte hatten rausgemusst, doch sein Blick war schlichtweg furchterregend.
»Kraftausdrücke akzeptiere ich nicht. Und vorlaute kleine Mädchen, die keine Ahnung haben, was hier vor sich geht, auch nicht. Wir haben versucht es dir so angenehm wie möglich zu machen, aber alles hat seine Grenzen. Und dazu gehört, dass du weder mich noch meine Leute aushorchst. Was du wissen musst, erfährst du zu gegebener Zeit, aber nicht vorher. Hast du das verstanden?«
Ich spürte jeden einzelnen von Archers Atemzügen in meinem Nacken und hatte das Gefühl, dass er innehielt, um auf meine Antwort zu warten. »Ja«, fauchte ich. »Ich hab’s verstanden.«

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Obsidian 5 - Schattenblitz« von Jennifer L. Armentrout

Titel:

»Schattenblitz«

Autor:

Jennifer L. Armentrout

Genre:

Geheimnisse

Seitenanzahl:

418 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

bedrohlich

Charaktere:

Katy

ein Hybridmädchen

Daemon

ein Lux

Meine Lieblingscharaktere:

Daemon, der auch hier mit seinen absolut coolen Sprüchen punktet,
dazu Luc und seine coole Überlegenheit, das Bild des jugendlichen Mafia-Bosses, der so intelligent ist, dass ihn niemand durchschaut, hat schon etwas an sich.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass Katy und Daemon selbst aus wirklich aussichtslosen Situationen doch noch davonkommen konnten 🙂

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Grusel, allein bei der Vorstellung, wie diese »Sternschnuppen« alle vom Himmel fallen und sich die Erde plötzlich einer Invasion von bösartigen Lux gegenübersieht. Alles schien so aussichtslos zu sein.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

spannend bis zum Abwinken!

Meine Bewertung:

Alien-Invasion

Nie hätte Katy geglaubt, dass die Warnung von Daedalus eines Tages Wirklichkeit werden könnte, aber dann fallen die Lux wie Sternschnuppen vom Himmel und ziehen alle bereits auf der Erde lebenden Lux in ihren Bann. Auch Daemon, Dee und Dawson schließen sich den Neuankömmlingen an. Eine zerstörerische Armee, die binnen kurzem die Menschheit versklaven wird. Hat Katy ihren geliebten Daemon auf immer verloren? Und werden die Hybriden und Origins genügen, um die übermächtige Armee aufzuhalten?

Zitat aus dem Buch:

Sadi blickte zu Daemon auf und legte eine Hand auf seine Brust. »Irgendwie bin ich enttäuscht.«
»Ach ja?«, erwiderte Daemon.
Jedes Haar an meinem Körper stellte sich auf und ich ließ langsam die Arme sinken.
»Jaaa«, schnurrte sie. »Ich glaube wirklich, dass du etwas Besseres verdienst, etwas viel Besseres.« Beim Reden fuhr sie ihm mit einem rot lackierten Fingernagel über Brust und Bauch, bis hinunter zum Knopf seiner Jeans.
O nein und nochmals nein! »Finger weg von ihm.«
Ruckartig drehte sich Sadi zu mir um. »Wie bitte?«
»Ich glaube nicht, dass ich mich unklar ausgedrückt habe.« Ich trat einen Schritt vor. »Aber anscheinend muss ich es trotzdem noch einmal wiederholen. Nimm verdammt noch mal die Finger weg von ihm.«
Sie zog die vollen roten Lippen auf einer Seite hoch. »Du willst mir etwas vorschreiben?«
Im Unterbewusstsein merkte ich, dass Sadi sich nicht bewegte oder sprach wie die anderen Lux. Ihr Gehabe war viel zu menschlich, doch der Gedanke war schnell vergessen, als Daemon ihre Hand wegzog.
»Hör auf damit«, murmelte er, die Stimme zu dem dämon-typischen aufreizenden Raunen gesenkt.
Ich sah rot.
Die Bilder an der Wand begannen zu scheppern und die Papiere auf dem Schreibtisch flogen auf. Meine Haut kribbelte wie elektrisch aufgeladen. Ich war kurz davor, Beth alle Ehre zu machen, und war beinahe schon auf dem Weg zur Decke, um ihr jede rote Strähne einzeln –
»Und du hörst auch auf«, sagte Daemon und das Aufreizende war komplett aus seiner Stimme verschwunden. Stattdessen hatte sie einen warnenden Unterton, der mir sofort den Wind aus den angefressenen Segeln nahm.
Die Bilder schepperten nicht mehr, als ich ihn fassungslos ansah. Ein Schlag ins Gesicht wäre mir lieber gewesen.
»Erstaunlich«, sagte Rolland und betrachtete mich, wie es wahrscheinlich die Wissenschaftler bei Daedalus getan hatten, als sie zum ersten Mal Kontakt mit den Lux gehabt hatten. »Viele seiner Fähigkeiten sind auf dich übergegangen. Erstaunlich, aber auch beunruhigend.«
»Dem muss ich zustimmen«, sagte einer der männlichen Lux.
Rolland neigte den Kopf zur Seite. »Wir sind eine höhere Lebensform und sich so sehr auf jemanden wie dich einzulassen ist … na ja, in gewisser Weise abartig. So etwas wie dich sollte es gar nicht geben. Welche Verletzungen du auch immer erlitten hast, du hättest daran zu Grunde gehen sollen.«

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