Valentina May

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Brigitte Melzer

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Clannon Miller

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Monica Mills

Alexandra M. Mitsuy

Emilia Lynn Morgenstern

Asta Müller

Nadine Mutas

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Valentina May

Glaube besser nicht alles, was du siehst

Eigentlich wollte sie sich ihrer Vergangenheit gar nicht stellen. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen kleben daran. Aber dann reist Jennifer doch zur Testamentseröffnung ihrer Mutter in ihre Heimat.

Misstrauen und Ablehnung schlagen ihr entgegen, sie bereut es tausend Mal, gekommen zu sein, bis sie spürt, dass sie dringend gebraucht wird. Auf dem Pferdegestüt gibt es finstere Geheimnisse. Vielleicht spielt aber auch Dave, ihr Freund aus Jugendtagen eine Rolle dabei, denn ihre Gefühle gegenüber ihm sind keineswegs erloschen.

Zitat aus dem Buch:

Verflucht! Warum war sie nicht weggeblieben? Ihre Anwesenheit würde nur Unruhe auf dem Gut stiften. Er hatte so gehofft, sie nie mehr wiederzusehen. Bei der Aussicht, ihr wieder gegenüberzutreten, wallte Wut in ihm auf. Verfluchter Mist! Wie viele Tage und Nächte hatte er damals von ihr geträumt, ihre Rückkehr herbeigesehnt und sich die Begegnung in bunten Farben ausgemalt? Hatte sich das Hirn zermartert, welche Gründe sie dazu bewogen hatten, fortzugehen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich habe die ganze Nacht durchgelesen, weil ich wissen wollte, was denn nun hinter all den kranken Pferden steckt.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Angenehm zu lesen nur einige Gedankengänge wiederholen sich zu oft. Das ermüdet.

Titel:

»Das Erbe der Morgenroths – Herbstzeit«

Autor:

Valentina May

Seitenanzahl:

255 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

melancholisch, geheimnisvoll

Charaktere:

Jennifer von Morgenroth

die mittlere der drei Schwestern

Dave

der Gutsverwalter und Jugendfreund von Jennifer

Meine Lieblingscharaktere:

Dave, der seinen Gefühlen folgt, ohne sich dessen so recht bewusst zu sein.

Kindle-Preis bei Amazon:

4,99 Euro

Das hat mir besonders gefallen:

Die Szene, als Jennifer in der verlassenen Scheune gefunden wird, das Rätseln um die Seuche und das Geheimnis des Fremden, dem Jennifer langsam auf die Spur kommt. Ich hege ja so meinen Verdacht, wer dahinter stecken könnte 🙂

Meine Bewertung:

Brigitte Melzer

?

?

Zitat aus dem Buch:

?

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

?

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

?

Titel:

»Vampyr 1 – Der Kuss des Ushana«

Autor:

Brigitte Melzer

Seitenanzahl:

? Seiten

Erzählperspektive:

?

Stimmung im Buch:

?

Charaktere:

Gwen Frost

magisch begabte 17-Jährige

Meine Lieblingscharaktere:

 ?

Kindle-Preis bei Amazon:

? Euro

Das hat mir besonders gefallen:

?

Meine Bewertung:

Clannon Miller

Wahre Liebe schaut nicht aufs Aussehen

Madeleines Vater ist der Trunk- und Spielsucht erlegen und häuft immer mehr Schuldscheine auf sein Anwesen. Als es nichts mehr zu verspielen gibt, spielt er um die Hand seiner Tochter und verliert.

In einem letzten Versuch, die Ehre der Familie zu retten, ist Madeleine bereit die Spielschulden ihres Vaters auszulösen, obwohl man sich über denjenigen, der sie samt ihrem Anwesen gewonnen hat, Schreckliches nachsagt. Er sei ein böser, übellauniger Geselle, der obendrein die Familie seines Bruders ausgelöscht habe, um selbst den Titel des Earls zu erringen.

Madeleine ist beunruhigt, doch unerschrocken genug, um selbst die Wahrheit herausfinden zu wollen.

Zitat aus dem Buch:

„Soll ich mich etwa hier drin umziehen?“
„Und diese stinkenden Kleider und Schuhe werden umgehend aus der Kutsche entfernt.“
„Aber ich sitze hier im Licht und Ihr im Dunkeln“, maulte sie. „Wie kann ich sicher sein, dass Ihr wegseht, während ich mich ausziehe?“
„Ich werde nicht wegsehen. Im Gegenteil, ich beabsichtige, genau hinzusehen.“ Seine herrische Stimme schickte ihr ein ängstliches Kribbeln den Rücken hinunter.
„Aber das … das ist unschicklich. Ich habe mich noch nie vor einem Mann ausgezogen.“
„Das hoffe ich doch sehr, aber nun werdet Ihr damit anfangen.“

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Angenehm zu lesen. Das wird nicht das letzte Buch dieser Autorin für mich sein 🙂

Titel:

»Earl of night«

Autor:

Clannon Miller

Seitenanzahl:

428 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

prickelnd vor unterdrückter Leidenschaft

Charaktere:

John Sutton

der Earl von Dunlow

Madeleine Stewart

Tochter eines verarmten Landadels

Meine Lieblingscharaktere:

Madeleine mit ihrer Lebensfreude, aber auch Sutton mit seinem versteckten Edelmut.

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

An einigen Stellen hat mich das Buch zum Lachen gebracht. Die Autorin versteht es einfach, Situationen zu kreieren, die zu komisch sind.

Das hat mir besonders gefallen:

 

Die Szene, als der Earl glaubt, Madeleine aufklären zu müssen. Auch die Spielchen des Earl haben ihren Charme, der durch ihre Reaktion darauf nur noch verstärkt wird.

Meine Bewertung:

Wenn die Biologie den Verstand einfach ausschaltet

Mit Menschen kann Professor Maxwell nicht viel anfangen, mit Frauen noch weniger, aber er lebt für die Vermarktung und Weiterentwicklung seiner Roboter, die in der Pflege von alten und kranken Menschen eingesetzt werden. Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall und Maxwell versiert zum meistgehassten mann Irlands. Die Produktion seiner “Killerroboter” wird gestoppt, er steht vor dem Aus.

Sabotage, das steht außer Zweifel, doch die Polizei tappt im Dunkeln. Als ein junger Kerl versucht sein Handy zu steheln, will Maxwell mit Hilfe des Diebes die Hintermänner und Drahtzieher der Verschwörung aufdecken. Doch dann entpuppt sich der Dieb als Frau, die von einem Zuhälter bewusstlos geschlagen wurde. Sein Beschützerinstikt regt sich und bald noch einiges mehr.

Das hat mir besonders gefallen:

Die Charaktere! Die sind so einzigartig und unververwechselbar. Da ist z.B. die Sprache von Attila, der in gewisser Weise genauso “behindert” in seiner Ausdrucksweise ist wie Willow.

Oder Elmar, die KI in Maxwells Villa, die in ihrer emotionslosen WAhrhaftigkeit Maxwell seine Unzulänglichkeiten vorhält.

Besonders amüsant fand ich auch, wie Maxwell, der super schlaue Professor einknickt, sobald “biochemische Fortpflanzungsalgorithmen und Horme” sein Gehirn fluten. 🙂

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Rührung, Mitleid, Bewunderung für die Protagonisten und Begeisterung beim Lesen. Die Protas sind so lebensecht, tiefsinnig gezeichnet und gut durchdacht!

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Clannon Miller ist ein Geheimtipp! Ihr Schreibstil ist malerisch und glänzt durch eindrückliche mitreißende Dialoge.

Titel:

»Kiss me Doc«

Autor:

Clannon Miller

Seitenanzahl:

607 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

erfrischen unkompliziert

Charaktere:

James Maxwell

Professor für humanoide Robotik

Willow

irische Tänzerin mit Sprechblockade

Meine Lieblingscharaktere:

Willow, die so tapfer kämpft, obwohl es das Leben wirklich nicht gut mit ihr meint.

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch

Während Willow quer über den Grand Canal Square rannte und in die Pearse Street abbog, gönnte sie sich zehn Sekunden der philosophischen Selbstkritik und fragte sich, wie sie innerhab von vier Tagen so tief hatte sinken können. Ihr Weg von der stillen und ehrbaren Tänzerin und Schneiderin von Tanzkostümen zur gejagten Kleinkriminellen war verdammt kurz gewesen. Jetzt konnte sie nur noch die Beine in die Hand nehmen und rennen, was das zeug hielt, denn sie wollte auf keinen Fall auch noch den Umweg über eine Gefängniszelle machen.

Meine Bewertung:

Erbtante Olga

Was tut man nicht alles, um der Erbtante zu gefallen, wenn es um ein milliardenschweres Erbe geht? Henrik Henriksen, durch die Lügengeschichten seines Bruders liiert mit einer erfundenen Verlobten, muss so schnell wie möglich eine rothaarige Superfrau an seiner Seite haben. Warum also nicht die Cateringkraft seiner Image-Firma? Ein graues Mäuschen, dem er kostenloses Coaching anbietet, damit sie sich ihren Freund zurückerobern kann, sofern sie für ein Wochenende seine Verlobte mimt. Dumm nur, dass Lisa nicht ganz so mitspielt, wie er sich das gedacht hat.

Das hat mir besonders gefallen:

Die Erbtante, die bärbeißig aber nicht dumm ist 🙂 dazu die herrlich schräge Situationen im Buch.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Schmunzeln, Lachen aber auch Luft anhalten im Sinne von : »Oh weh, jetzt ist alles vorbei.«

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Angenehm zu lesen, wie alle Bücher von Cannon Miller.

Titel:

»Pygmalion«

Autor:

Clannon Miller

Seitenanzahl:

478 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

stellenweise rührend

Charaktere:

Lisa

Caterinkraft

Henrik Henriksen

Chef einer Imageberatungsfirma

Meine Lieblingscharaktere:

Lisa, die so erfrischend unmöglich ist.

Kindle-Preis bei Amazon:

4,99 Euro

Zitat aus dem Buch

Großtante Olga war eine von diesen besagten Erbtanten. Ein Drache in Menschengestalt mit dem Humor einer Amöbe und der Übellaunigkeit eines Massenmörders. Gefängniszelle machen.

Meine Bewertung:

Nichts ist schwerer, als eine Königin zu sein!

Vor allem, wenn du noch ein Kind bist und niemand da ist, der dir sagen könnte, was du als Königin tun musst. Liligrim Streitaxt geht trotzdem ihren Weg, gepflastert mit Selbstzweifeln, aber stets bereit, alles für ihre Schwestern zu geben und sie mit ihrem eigenen Leben zu beschützen. Dumm nur, dass sich ihre Schwestern ihren weisen Entscheidungen widersetzen und Kara, die jüngste und wehrloseste unter ihnen in die Hände eines Jungfrauen-Mörders spielen, um an den Brückenbauer heranzukommen, den sie unbedingt brauchen. Um ihre Schwester retten zu können, heuert sie selbst bei dem Mörder als Leibwächter an und der Strick um den Hals der Valkyria zieht sich immer enger zusammen.

Zitat aus dem Buch

Ich kann kaum fassen, was ich sehe, als ich in Meiers Büro komme und ihn dabei ertappe, wie er sich Überwachungsvideos von Lili Wagner anschaut. Er macht nicht die herkömmlichen Stichproben und Standardchecks, nein, er geilt sich gerade ausgiebig an einem Video von ihr auf. Ich kann leise sein und völlig unbemerkt bleiben, wenn ich es will, und in dem Moment will ich es. Meier merkt gar nicht, dass ich mich hinter ihn stelle und ihm zusehe, wie er die gleiche Stelle des Videos immer wieder ansieht. Die Rothaarige zieht sich aus. T-Shirt, Hose, Unterhose, BH, und dann schiebt sie ihre Finger zwischen ihre Beine.
Meier hat eine Beule in seiner Hose so groß wie ein Saurier-Ei, und ich überlege kurz, ob ich ihm beim Wichsen zusehen soll oder ob ich mich bemerkbar mache, bevor es zu peinlich für ihn wird. Der Mann ist ansonsten kein Kindskopf und kein Weiberhengst, und ich habe wahrlich Wichtigeres zu tun, als mit ihm zu spielen, also räuspere ich mich vernehmlich in dem Augenblick, als er an seinen Hosenbund fasst.
Na bitte, manchmal kann ich doch nett sein, oder?
Meier springt wie ein Gummiball aus seinem Schreibtischstuhl und feurige Schamesröte schießt seinen Nacken hinauf und in seinen blonden Haaransatz hinein. Er fährt herum, die Fäuste geballt und Mordlust im Blick, die sich allerdings in nacktes Entsetzen verwandelt, als ihm klar wird, dass nicht irgendein Kollege, sondern sein Boss direkt hinter ihm steht. Jetzt wird er weiß wie Ziegenkäse und seine Erektion schrumpft zu Nichts zusammen.

Titel:

»Valkyria – Schwanengesang«

Autor:

Clannon Miller

Verlag::

Amazon Media EU

Seitenanzahl:

337 Seiten

Erzählperspektive:

verschiedene Ich-Erzähler, Gegenwart

Stimmung im Buch:

voll unbekannter Gefahren

Charaktere:

Lili

Königin und die älteste der acht Valkyria-Schwestern

Kara

die jüngste der Valkyria, die ohne Valkyrenkräfte auskommen muss.

Meine Lieblingscharaktere:

Gunnarson, der Einäugige, weil er an sich selbst nicht den Anspruch hat, gut oder nett zu sein, und es dennoch manchmal ist.
Lilli, weil sie bereit ist, alles für ihre Schwestern zu tun. Am meisten hat mich ihr Umgang mit Anda beeindruckt. Lilis Verantwortungsgefühl strahlt über der Geschichte so hell, wie ein Licht.

Kindle-Preis bei Amazon:

3,49 Euro

Das hat mir besonders gefallen:

Lilis Kampf und Schwur im Kerker. Dazu Gunnars Lachen, das Lili so aufgebracht hat.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Faszination, Mitgrübeln, Spannung

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Hervorragend wie immer!

Meine Bewertung:

Monica Mills

»Kiss me Santos!« von Monica Mills

Wenn dein Leben eine Lüge ist, hilft nur noch die radikale Wahrheit, um dich daraus zu befreien.

22 Jahre und immer noch Jungfrau? Ja, für die politische Karriere ihres Vaters nimmt Vivian einiges auf sich. Um so härter trifft es sie, als sie feststellt, dass hinter der Fassade des Scheins ganz andere Dinge laufen. Voller Trotz beschließt sie, ihre Jungfräulichkeit zu opfern. Wie gut, dass sie dabei ausgerechnet an Santos gerät. Oder war die Begegnung vielleicht doch nicht so ganz zufällig, wie es den Anschein hat?

Das hat mir besonders gefallen:

Das Ende ist rund, harmonisch und macht glücklich 🙂

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich habe mich dabei ertappt, dass ich auf Aarons Kommentare reagiert und ihm vor mich hinmurmelnd geantwortet habe. Meist mit einem kurzen aussagekräftigen »Arsch!« 🙂 Ansonsten hat das Buch nicht so viele Gefühle in mir geweckt.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Das Buch liest sich gut, auch wenn es lektoratstechnisch noch nicht ganz ausgereift ist. In einigen Sätzen fehlen Wörter. Trotz Ich-Perspektive fühlte ich mich den Protagonisten nicht sehr nahe, kann aber leider nicht sagen, woran das gelegen haben könnte.

Titel:

»Kiss me Santos!«

Autor:

Monica Mills

Seitenanzahl:

265 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Form, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

wach auf!-Stimmung

Charaktere:

Vivian

die angehende Braut

Santos

Chef einer Seitensprungagentur

Meine Lieblingscharaktere:

Santos, der troz allem hohe Wertvorstellungen hegt

Vivian, die sich lieber ans Messer ausliefert, als Spielchen zu spielen

Kindle-Preis bei Amazon:

0,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

Vivian: Wenn ich mir mitten am Tag solche Dinge vorstellte, wurde es wirklich Zeit, dass ich endlich heiratete und meinen Status von Jungfrau in sexuell aktiv änderte.

Santos: Ich hatte eine Rechnung mit ihm offen.
Eine ziemlich große Rechnung.
Eine, für die er einen hohen Preis zahlen würde.

Meine Bewertung:

Alexandra M. Mitsuy

Auch ein Gott hat es nicht leicht

Amor, der Gott der begehrlichen Liebe, steht im Dienst seiner ruhmessüchtigen Mutter Venus. Er muss dafür sorgen, dass alle die Macht der Liebe anerkennen und ihr huldigen. So reist der gehorsame Sohn zur Erde, um die Schmähung zu rächen, die eine Statue seiner Mutter von einem Museumsdirektor erleiden musste. Zur Strafe soll sich der frevelnde Mann unglücklich verlieben und an seinem Liebeskummer eingehen.

Doch seit seinem letzten Besuch auf der Erde hat sich viel verändert und Amor unterschätzt die Wirkung menschlicher Coctails. Völlig betrunken begegnet er Mia vor einer Bar, die ihm ihre Hilfe anbietet.
Empört über den mangelnden Respekt des Mädchens, will er sie bestrafen. Doch dann entdeckt er, dass sie bereits das Mobbingopfer ihrer Klassenkameraden ist und hilft ihr stattdessen. Leider bleibt die erwartete Dankbarkeit aus.

Das hat mir besonders gefallen:

Sehr amüsant ist das Aufeinandertreffen von Amors antiken Vorstellungen gepaart mit seinem göttlichen Hochmut und Mias moderner Einstellung von Gut und Böse. So manches Mal habe ich lachen müssen, wenn der Gott schwere Geschütze auffährt, um (im übertragenen Sinne) eine Fliege zu erschlagen.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Für meinen Geschmack enthält es etwas zu viele Adjektive, die man an einigen Stellen getrost streichen könnte, weil Worte oder Taten der handelnden Personen sowieso das Gleiche aussagen.
Dafür erweist sich die Autorin als Kennerin der griechischen Mythologie. Kein Wunder, sie studiert ja auch antike Geschichte mit Schwerpunkt auf Mythologie. So kommt die gestelzte, hochtrabende Sprache der Götter untereinander und all die Falschheit, die man dahinter vermuten muss, sehr authentisch rüber.
Schön dargestellt ist auch die Langeweile der unsterblichen Götter, dazu die Zwangslage, in der sie sich innerhalb ihrer starren Hierarchie befinden.

Titel:

»Desire«

Autor:

Alexandra M. Mitsuy

Seitenanzahl:

269 Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

überwiegend heiter

Charaktere:

Amor

der Gott der begehrlichen Liebe

Mia

eine Schülerin der Oberstufe aus heutiger Zeit

Meine Lieblingscharaktere:

Amor konnte mich für sich einnehmen, weil er die Ehrlichkeit liebt und daran glaubt, dass wahre Liebe nur mit eben dieser errungen werden kann.

Als Figur hat mir aber auch Hermes gut gefallen. Er ist der Geheimnisvolle in dem Buch, ein zwielichtiger Gott, wie es ihm als Gott des Handels und vor allem als Gott der List ja auch zusteht.

Kindle-Preis bei Amazon:

2,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

Hermes zu Amor:

»Weißt du, Amor, ich habe immer große Sympathie für dich empfunden. Du bist anders als die anderen, alten Götter. Du hast den Mut, dich über ihre Regeln zu stellen und dich für nichts zu rechtfertigen. Aber es bleibt ein Fakt: Du bist ein Gott und du trägst dieselben Laster wie jeder von uns […] Wir sind arrogante, selbstverliebte Wesen, die nicht verstehen können, dass die Welt sich ändern kann.«

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

An einigen Stellen im Buch musste ich schmunzeln, an anderen wurde ich nachdenklich, weil hier Gedankengänge angeschnitten wurden, die ich mir so nie zuvor gemacht hatte. Richtig lachen musste ich bei der Kapitelüberschrift: »Von einem Weibchen entführt«.

Meine Bewertung:

Die ungebeugte Kraft der Liebe

Amor kann es nicht fassen, dass er sich tatsächlich in das hässliche Entlein verliebt hat. Ein gewöhnliches Menschenmädchen! Nichtsdestotrotz ergreift er die Chance, auf die Erde zurückzukehren, als sie sich ihm bietet. Sein hochgestecktes Ziel: Er will Mias Herz gewinnen und das ganz ohne seine göttliche Macht dazu einzusetzen. Dummerweise ist Mia mittlerweile mit ihrer großen Jugendliebe zusammen und denkt überhaupt nicht daran, sich mit einem launischen überheblichen Gott einzulassen.

Das hat mir besonders gefallen:

Amors Überlegungen zu »guten« und »bösen« Taten sind wirklich amüsant, stellen einem aber auch gleichzeitig vor Augen, das unser Wertesystem durchaus hinterfragt werden kann. Eine unbedingte Stärke dieses Buches: Es zwingt einen, die Welt einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Bange Sorge, ob Amor sein hochgestecktes Ziel jemals erreichen wird. Man wünscht es ihm – trotz allem ist er ein sehr sympathischer Charakter – aber er ist so weltfremd und wenig einfühlsam, dass es schon an ein Wunder grenzt, wenn er nicht scheitert.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Mich hat der Schreibstil nicht vollständig überzeugt. Überflüssige Erklärungen wie folgende, stießen mir dabei etwas auf.

»Hey Amor! Wie wäre es mit ’ner kleinen Party? Zur Feier deiner Rückkehr?«, versuchte der Junge, Amor erneut in ihre Clique zu integrieren.

Andere mag so etwas nicht stören, doch ich will mir lieber meine eigenen Gedanken machen und mir überlegen, warum jemand etwas sagt oder tut, anstatt es auf einem Goldtablett geliefert zu bekommen.

Titel:

»Desire – omnia vincit Amor«

Autor:

Alexandra M. Mitsuy

Seitenanzahl:

516 Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

voll banger Hoffnung

Charaktere:

Amor

der Gott der begehrlichen Liebe

Mia

eine Schülerin der Oberstufe aus heutiger Zeit, inzwischen liiert

Meine Lieblingscharaktere:

Amor gefällt mir als Charakter, eben gerade weil er so unvernünftig ist.

Jedem anderem hätte Hermes’ Ratschlag eingeleuchtet, doch Amor lehnt ihn ab mit der heroischen Erklärung, die ich weiter unten zitiere.

Kindle-Preis bei Amazon:

2,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

Amor zu Hermes:

»Du fesselst die sprunghafte Liebe nicht mit Trug und falscher List. Mein Weg ist die Wahrheit. Ich will sie gewinnen, ohne mich zu verbergen, sie zu täuschen oder mit betörenden Waffen zu zwingen. Alles andere wäre ein falscher Sieg, den ich nicht akzeptieren könnte.«

Meine Bewertung:

Kritik:

Zwischendrin war mir Mila richtig unsympathisch. Ihre Überlegung, dass sie niemanden unglücklich machen will, bezieht sich auf alle, nur nicht auf Amor und das macht ihre hehren Ideale billig.

Emilia Lynn Morgenstern

Rezension verfasst von: austrianbookie

Ein wundervoller Auftaktband der Chroniken von Philian!

Aletheia wird von Prometheus aus Ton geformt. Sie ist dazu erkoren den Daimon Dolos zu vernichten.
Dolos versucht “die Geburt bzw. Entstehung” der Göttin aufzuhalten…
Als Prometheus Aletheia erweckt, ist nicht nur diese erwacht, sondern auch das Geschöpf von Dolos.
Versteckt im Olymp; umgeben von Intrigen, Betrug, Freude & Liebe; vollführt sie etwas ganz Besonderes: eine andere Art der Ambrosia, die stärker & langanhaltender ist. Sie will einen Handel Zeus vorschlagen, aber dass dieser mehr an ihrer Entjungferung interessiert ist, konnte sie nicht erahnen sowie manch’ andere Gottheiten!!
Auch spielt die Liebe eine wichtige Rolle, denn es wird prophezeit (sie weiß es nicht), dass sie sich in Dionysos verlieben würde.
Durch die vorübergehende Unterstützung von Dolos kann sie ihm entkommen sowie Dolos selbst.
Mit ihrer Schöpferkraft erschafft sie eine neue Welt. Iota Orinoris, so heißt die Sonne in dem sich das Planetensystem von Aletheia befindet. Intrigen schlingen sich um sie, Ate trachtet nach ihr, die Moiren kommen da auch ins Spiel sowie Dolos.
Schafft sie es gegen Dolos sowie Zeus anzukommen?
Kann sie die Bestimmung ihres Vater vollbringen?
Kann sie der verschlagenen Art der anderen Götter, wie bspw Ate standhalten?
Wird sie ihre Planeten vor Dolos schützen?

Das hat mir besonders gefallen:

Mythen & Göttergeschichten mag ich besonders gerne und vor allem war ich überaus angetan von der Idee, sowie dass ich nicht “hinter die Kulissen” blicken konnte.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Das Buch “Die Göttin & der Daimon” bietet eine tolle Mischung aus Fantasy & griechischer Mythologie. Es hat mich total begeistern können! Es war informativ, spannend, gefühlvoll, hinzu kommt auch noch, dass Themen wie Wahrheit und Lüge, Liebe und Verrat, Machenschaften, Schicksalsgötter uvm. behandelt werden.

Titel:

»Die Göttin und der Daimon«

Autor:

Emilia Lynn Morgenstern

Seitenanzahl:

898 Seiten

Erzählperspektive:

Das Buch ist aus mehreren POV’s geschrieben und das jeweils in der Ich-Perspektive.

Stimmung im Buch:

anschaulich, spannend, bildhaft, emotional und faszinierend

Charaktere:

Prometheus: Titan, Aletheia’s Vater.

Aletheia: Tochter des Prometheus, Göttin der Wahrheit.

Chephe: Aletheia’s Begleiter, ein Kolibri und ein abgespaltener Teil ihrer selbst.

Dolos: Daimon der Täuschung & des Betruges. Er unterscheidet sich von allen anderen Daimonen. Er schützt die Menschen nicht, sondern opfert sie.

Thäma: Geschöpf von Dolos, das Gegenteil von Aletheia, die Göttin der Lüge. Sie besitzt keine Füße und ist in Prometheus Werkstatt gefangen.

Minoa: Sirene, lebt im Olymp und ist mit Aletheia befreundet.

Und natürlich viele weitere!

Meine Lieblingscharaktere:

Die Göttin Aletheia & ihr kleiner Weggefährte Chephe haben es mir ganz besonders angetan. 🤍

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

“Um Ates Verblendung zu brechen, muss ich Aletheia in den Spiegel der Wahrheit sehen lassen. Ich muss sie also verführen und mit ihr schlafen.”

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Mir gefällt Emilia’s Schreibstil sehr. Der Spannungsaufbau ist gut gewählt worden, das Buch zeigt Höhen und Tiefen und es konnte mich von Anfang an mitreißen.

Meine Bewertung:

Die Verfasserin dieser Rezension, nämlich die Bloggerin “austrianbookie”, findet ihr hier bei Instagram.

Rezension verfasst von: lenas.zeilenwelt

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Das hat mir besonders gefallen:

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Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

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Das kann ich zum Schreibstil sagen:

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Kritik:

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Titel:

»Melodie der Macht«

Autor:

Emilia Lynn Morgenstern

Seitenanzahl:

531 Seiten

Erzählperspektive:

verschiedene Ich-Erzähler, Gegenwart

Stimmung im Buch:

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Charaktere:

Aletheia

Göttin der Wahrheit

Dolos

Daimon der Täuschung und des Betrugs

Elia

ein Junge, der in die Zukunft sehen kann

Tiepa

Aletheias Tränenkind

Meine Lieblingscharaktere:

?

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

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Meine Bewertung:

Das nebenstehende Bild stammt von der Verfasserin dieser Rezension, nämlich von der  Bloggerin “lenas.zeilenwelt”. Ihren Blog findet ihr hier bei Instagram.

Rezension verfasst von: isahe_books

Mehr Spannung auf Samiela - wird Aletheias Rettungsplan aufgehen?

Gefährliche Liebe ist der 3. Teil der Philian Chroniken und spielt hauptsächlich auf dem Planeten Samiela, einer der Planeten der Göttin Aletheia. Die Geschichte dreht sich um Aletheias Rettungsplan, mit dem sie verhindern will, dass Samiela auseinander bricht. Dazu benötigt sie den Menschenjungen Andi, den sie nach Maya, der Nordhälfte von Samiela, holt und der dort für einigen Wirbel sorgt.

Die Story hat mir sehr gut gefallen, sie war gut durchdacht, in sich schlüssig und knüpfte direkt am zweiten Teil an. Im Buch war viel Humor vertreten, schon alleine Andi brachte davon eine ganze Menge mit. Er hatte immer den ein oder anderen guten oder weniger guten Einfall, bei dem ich manchmal nur den Kopf schütteln oder grinsen musste. Aber nicht nur Humor war im Buch vertreten, auch die Spannung kam nicht zu kurz, gerade zum Ende hin zog diese ordentlich an und man wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Neben der Spannung kam natürlich auch die Liebe nicht zu kurz. Gerade zwischen Aletheia und Dolos fängt es immer mehr an zu knistern, auch wenn Aletheia das noch nicht wahrhaben möchte, fühlt sie sich doch zu Dolos hingezogen.

Ein Punkt, den ich noch positiv erwähnen möchte sind die Hintergrundinformationen, die in diesem Band gut gestreut wurden und die ich sehr interessant fand, da man hier ein bisschen mehr über Maya und dessen Bewohner erfährt.

Das hat mir besonders gefallen:

Besonders gut haben mir, wie auch im Band zwei, die Perspektivwechsel gefallen, die durch Dolos Leinwand Lintea dargestellt wurden, über die man das Geschehen auf Samiela verfolgen konnte. Diesmal schwenkte sie zwischen den unterschiedlichsten Personen hin und her, ohne das es unübersichtlich wurde. So bekam man die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln mit.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Das Buch sorgte bei mir für einen bunten Wechsel. Zum einen gefiel mir der Humor, den Andi mit sich brachte, andererseits war die Story sehr spannend zu verfolgen und die Liebe kam auch nicht zu kurz.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Der Schreibstil der Autorin war, wie in den beiden vorherigen Büchern, locker und leicht zu lesen. In der Story wurden sehr gut Hintergrundinformationen und Erklärungen zu Begriffen, die es speziell bei den Maya gibt, gestreut.

Kritik:

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Titel:

»Gefährliche Liebe«

Autor:

Emilia Lynn Morgenstern

Seitenanzahl:

664 Seiten

Erzählperspektive:

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Aletheia und Dolos hin und her. Beide lauschen der Leinwand Linthea, durch die man die Erlebnisse auf Aletheias Planeten verfolgen konnte.

Stimmung im Buch:

Die Stimmung im Buch ist durch Andis Auftauchen bei den Maya heiter. Er sorgt da für einigen Wirbel, was manchmal sehr amüsant war. Zwischen Dolos und Aletheia fängt es auch langsam aber sicher an zu knistern, auch wenn Aletheia das noch nicht wahrhaben möchte.

Charaktere:

Neben den bekannten Charakteren wie Dolos und Aletheia und Elia und Tiepa, bekommt in diesem Teil Andi eine große Bedeutung. Neben den Hauptcharakteren treten im Buch Tiepas Geschwister und Eltern auf, außerdem lernt man Aslagon und Amina – die Königskinder von Feuerland – kennen.

Meine Lieblingscharaktere:

Mein Lieblingscharakter ist und bleibt Dolos, auch wenn er im Buch der Böse sein soll. Er ist mir wirklich sympathisch und auch er hat Interesse daran, Aletheias Planeten zu retten, um dieser widerspenstigsten zu imponieren. 

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

„Offensichtlich hat Aletheia ihren eigenen Weg gefunden, wie sie ihre überströmende Libido nach den Seerosensamen abreagieren kann. leider mit dem falschen Mann.

In meinem Ärger über diese neuerliche Niederlage schleiche ich mich in Aletheias Zimmer und schmeiße mich auf ihr Bett.“ […] „Zur Rache werde ich den ganzen Tag in ihrem Bett verbringen und es mit meinem Duft füllen.“

Meine Bewertung:

Das nebenstehende Bild stammt von der Verfasserin dieser Rezension, nämlich von der Bloggerin “Isabell Hertz”. Ihre findet sie auf Instagram, Facebook,  auf ihrer Homepage und in ihrem Leseblog.

Rezension verfasst von: Bianca_Fri

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Das hat mir besonders gefallen:

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Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

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Das kann ich zum Schreibstil sagen:

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Kritik:

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Titel:

»Schicksal & Bestimmung«

Autor:

Emilia Lynn Morgenstern

Seitenanzahl:

686 Seiten

Erzählperspektive:

verschiedene Ich-Erzähler, Gegenwart

Stimmung im Buch:

?

Charaktere:

Aletheia

Göttin der Wahrheit

Dolos

Daimon der Täuschung und des Betrugs

Andi

der Junge, um den sich die Götter streiten

Tiepa

Aletheias Tränenkind

Elia

der Junge, der Therapia retten soll

Meine Lieblingscharaktere:

?

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

?

Meine Bewertung:

Das nebenstehende Bild stammt von dem Blog der Verfasserin dieser Rezension, nämlich von der Bloggerin “Bianca_Frie“. Die Originalrezension findet ihr hier auf Biankas Homepage: Hexe Lilis zauberhafte Buchwelt.

Asta Müller

Wunderbares Kopfkino

Immer wieder träumt Yohna von Göttern, ohne auch nur im Geringsten daran zu glauben. Doch dann taucht plötzlich ein äußerst attraktiver Mann bei ihr auf, der sie für die Tochter einer Göttin hält und vor den Nexuss schützen will. Die Nexuss, so sagt er, seien eine äußerst brutale Spezies, die heimlich unter den Menschen lebt und nach Frauen wie sie sucht, um sie zu missbrauchen. Yohna glaubt ihm nicht, bis … ihr nichts anderes mehr übrig bleibt.

Schon in der Zeit seines Entstehens, bin ich über dieses Buch gestolpert und war restlos begeistert. Die eingestellte Leseprobe bei neonbooks war so spannend, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weiterging und dem Datum der Veröffentlichung entgegenfieberte.
Natürlich habe ich mir das Buch sofort gekauft, sobald es draußen war und es in einem Satz verschlungen.

Das hat mir besonders gefallen:

Die bildhafte Sprache, die einzelnen Szenen und die Spannung, die sich immer wieder aufbaut.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Spannung, Kribbeln.  Ich habe das Lesen genossen. Dennoch blieb ich nach Ende der Lektüre leicht enttäuscht zurück. Meiner Ansicht nach löst die Autorin die Spannung, die sie aufbaut zu schnell wieder auf. So, als holte sie immer tief Luft, bliese dann aber doch wieder ab, bevor sie ihre Hauptpersonen leiden lässt. Die Lösung kommt stets zu schnell und zu einfach. Ein bisschen mehr Verzweiflung hätte Yonah nicht geschadet, immerhin handelt sie ihren eigenen Moralvorstellungen zuwider.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Schöne Sprache und wundervolles Kopfkino.

Kritik:

Die Perspektivwechsel zum Schluss des Buches fand ich überflüssig, zumal es dadurch zu Doppelungen kam.

Titel:

»Yohna Erdenkind«

Autor:

Asta Müller

Seitenanzahl:

468 Seiten

Erzählperspektive:

verschiedene Ich-Erzähler, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

erotisch angehaucht, spannend

Charaktere:

Yohna

Kind einer Göttin

Chreidos

ein Halbgott

Meine Lieblingscharaktere:

Chreidos, weil er so verdammt sexy ist, aber auch … weil er  derart in der Klemme steckt und sich trotzdem ein großes Herz bewahrt hat.

Kindle-Preis bei Amazon:

4,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

Höflich zog Creihdos einen Stuhl hervor und nickte mir auffordernd zu.
»Ähm …«, brachte ich nur ratlos hervor und setzte mich hin. »Du bist irgendwie unheimlich.«
Seine Augenlider zuckten kurz, dann hob er den Kopf und sah mich direkt an. »Möglich, aber für dich bin ich keine Bedrohung. Eher so etwas wie … ein Beschützer.« Er schnitt mit einem scharfen Messer das frische Brot an.
Hatte er auch die Messer geschärft? Und was meinte er mit Beschützer? Auch wenn ich es nicht zugeben wollte, Tom hatte recht. Der Mann war interessant. Seine Augen schienen bis in meine Seele blicken zu können, aber das lag vermutlich nur an der ungewöhnlichen Färbung seiner Iris.

Meine Bewertung:

Nadine Mutas

Wenn du deinen Todfeind liebst ...

Im Alter von 12 Jahren hat die Hexe Anjali einem Schattendämon das Leben geschenkt, seitdem lässt sie der Gedanke an den Jungen nicht mehr los. Was, wenn sie sich beim Blick in seine Augen getäuscht hat? Was, wenn er doch böse ist, oder böse geworden ist?

Und dann taucht ein Schattendämon in ihrem Leben auf, der ihr das Leben rettet. Ist das etwa derselbe, den sie damals verschont hat? Das will sie um jeden Preis herausfinden. Sie folgt ihm unsichtbar, doch ihr Zauber bricht und sie steht dem Unbekannten plötzlich ungeschützt gegenüber. Auf feindlichem Terrain …!

Das hat mir besonders gefallen:

Die Geschichte an sich.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Mein Leserherz zerschmolz vor Mitleid mit Thorne.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Wechselnde Perspektive zwischen Hexe und Daimon. An manchen Stellen etwas holprig formuliert.

Kritik:

Bei der Beschreibung des Dämonen-Großvaters hätte ein einmaliger Hinweis auf seine Boshaftigkeit genügt. Nicht nötig, das bei jedem Lächeln und jeder Geste von ihm zu wiederholen.

Titel:

»Dämonische Schatten – eine Geschichte von Blut und Magie «

Autor:

Nadine Mutas

Seitenanzahl:

120Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

voll zarter Hoffnung

Charaktere:

Anjali

eine Hexe mit besonderen Fähigkeiten

Thorne

ein Schattendämon

Meine Lieblingscharaktere:

Thorne, der tief in Selbstverachtung gefangene Dämon, dessen harte Vergangenheit ihn gerade so liebenswert macht.

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Zitat aus dem Buch:

Egal wie sehr er sich wünschte, dass ihre Augen ihn wiederfanden, ihn wiedererkannten, egal wie sehr er sie endlich berühren, ihre bronzebehauchte braune Haut streicheln wollte, sie durfte ihn niemals sehen. Es war besser, wenn sie überhaupt nichts von ihm wusste. So konnte er sie niemals verletzen.

Meine Bewertung:

Wer mit dem Feuer spielt ...

… ist vermutlich eine Hexe mit Feuermagie! Dennoch. Sie dürfte den Bluotezzer-Dämon, den ihre Großmutter vor 20 Jahren in die Schatten gebannt hat, nicht ohne Erlaubnis des Hexenrates freilassen. Er ist gefährlich. Leider ist er aber auch ihre einzige Chance, den Bluotezzer-Dämon aufzuspüren, der ihre Schwester entführt hat. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihr nicht, wer weiß, wie lange ihre magielose Schwester die Folter ihres Entführers überleben wird? Sie befreit den gebannten Dämon also und bindet ihn an sich, doch sie hat seine Kräfte gewaltig unterschätzt. Er tötet sie beinahe und flieht. Jedes Blutbad, das er unter den Menschen anrichtet, wird allein ihre Schuld sein, sie muss ihn unter ihre Kontrolle bringen.

Zitat aus dem Buch:

Sie trat einen Schritt zurück, vergrößerte den Abstand zwischen ihnen. „Warum findest du nicht einfach irgendeine nicht so unschuldige Frau, die du mit deinem Charme überschütten kannst? Eine mörderische Schlampe, zum Beispiel?“

Er musste sich das Lachen verkneifen. Sie hatte wirklich Feuer, und, verdammt, mochte er das. Er warf ihr einen ausreichend beleidigten Blick zu und sagte: „Ob du es glaubst oder nicht, ich habe gewisse Standards.“ Seinen Kopf schief legend schaute er an die Decke, als ob er sich an etwas erinnerte, und ein Lächeln machte sich langsam auf seinem Gesicht breit. „Ich denke, ich werde der knackigen Blondine hier um die Ecke einen Besuch abstatten. Sie hat ansprechend ausgesehen.“ Und damit wandte er sich zum Gehen.

Hinter ihm brach ein Feuersturm der Gefühle aus Merle hervor. Die Luft war so aufgeladen mit ihren Zauberkräften – welche lauter und lauter surrten, je mehr sie ihrer Kontrolle zu entgleiten schienen –, dass die Lampen im Zimmer flackerten. Seine Nackenhaare sträubten sich. Seine eigene Magie, so viel simpler und von instinktiverer Natur, türmte sich auf als Reaktion auf die Macht, die ihn streifte.

Er zügelte seine Kräfte fest und setzte seinen Weg aus dem Wohnzimmer fort.

Kurz bevor er die Tür im Foyer öffnen konnte, stieß Merle einen Seufzer aus, der mit genug widersprüchlichen Gefühlen beladen war, um einen Psychiater vor Aufregung ganz aus dem Häuschen zu bringen.

„Warte.“

Titel:

»Dämonische Verführung – eine Geschichte von Blut und Magie «

Autor:

Nadine Mutas

Seitenanzahl:

450 Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

erotisch aufgeladen

Charaktere:

Merle MacKenna

eine Hexe

Rhun

ein Bluotezzer-Dämon

Meine Lieblingscharaktere:

Rhun natürlich, mit seinem Schalk, seiner Liebens-würdigkeit und seinem Ehrgefühl.

Kindle-Preis bei Amazon:

3,99 Euro

Das hat mir besonders gefallen:

Als Rhun ihr die Augen zuhält um »ihre Anständigkeit zu wahren« 🙂

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Uah, ich habe seitenlang geheult!  So ergreifend! Eine  Dramatik, aus der es keinen Ausweg gibt, wirklich eine Geschichte total nach meinem Geschmack!

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Die Autorin geht gerade mal so tief ins Detail, dass dem Leser genug Raum bleibt, um seine eigenen Spekulationen anstellen zu könnenm, damit ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen.

Allein eine Wortverdrehung kommt wiederholt vor, die in meinen Ohren nicht sonderlich schön klingt.

Meine Bewertung:

Einer muss sterben

Kopfgeldjägerin Isa kennt kein Erbarmen, als sie die flüchtige Fae zurück nach Faerie bringt und am Königshof abliefert. Vermutlich hat sie den Todesfluch damit verdient, mit dem sie die Fae belegt. Zwar nutzt Isa all ihre Magie, um den Fluch zu verlangsamen, aber die Anfälle werden immer schlimmer. Es gibt nur eine Lösung: Sie muss den letzten Überlebenden der Blutlinie ihres Opfers töten, damit der Fluch gebrochen wird. Den macht sie auch ausfindig. Dumm nur, dass Basil ihr versteinertes Herz anrührt.

Zitat aus dem Buch:

Mit einem Keuchen wich Isa zurück, bis ihr Rücken gegen die Wand stieß, und ihre Hand, die nach dem Dolch hatte greifen wollen, sich flach auf die glatte Steinoberfläche legte. Sobald sie sie berührte, rief Isa ihre Magie hervor und ließ deren Gesang mit dem des Steins verschmelzen, ließ die Macht durch sie hindurchfließen, bis sie eins mit dem Marmor an ihrem Rücken wurde. Sie war natürlich nicht wirklich Teil der Wand, lediglich so gut versteckt, dass sie für alle anderen unsichtbar geworden war.
Was auch immer hier gleich passieren würde, es würde übel werden, und sie wollte damit nichts zu tun haben.
Magie schwoll in der Luft auf ein ohrenbetäubendes Niveau heran, und der Sturm in der Mitte des Thronsaals wütete weiter, wirbelnd, heulend, peitschend … und fiel schließlich mit einem Zischen, das in Isas Ohren rauschte, in sich zusammen. Die einsame Gestalt eines männlichen Fae erschien inmitten der sich langsam auflösenden Wolke aus Dunkelheit – und Mordlust wisperte über seinen vibrierenden Körper wie Nebel, der sich auf Gräbern sammelte.

Titel:

»Dämonische Versuchung – eine Geschichte von Blut und Magie 3«

Autor:

Nadine Mutas

Verlag:

Amazon Media EU S.à r.l.

Seitenanzahl:

364 Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

bedrohlich

Charaktere:

Basil

ein Fae-Wechselbalg

Isa

eine Kopfgeldjägerin des Königshofes von Faerie

Meine Lieblingscharaktere:

Basil mit seinem golden strahlenden Charakter.

Kindle-Preis bei Amazon:

4,99 Euro

Das hat mir besonders gefallen:

Der Grundkonflikt, auf dem das Buch aufgebaut ist. Einer von beiden muss sterben und es gibt keinen Ausweg.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Die ganze Zeit Spannung, wie die Autorin den Konflikt lösen will, um den herum das Buch aufgebaut ist. Die Lösung kommt tatsächlich erst ganz am Schluss.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

In diesem Buch gibt es Wiederholungen. Wenn Basil zum Beispiel Isa erzählt, wer er ist und warum er gekommen ist, wiederholt er all das, was der Leser schon aus der Szene vorher weiß. Auch die Tatsache, dass Isa ihn töten will, sobald sie ihre Blutschuld gelöst hat, wird zu oft erwähnt, finde ich.

Meine Bewertung:

Mutig ist nur, wer seine Ängste überwindet

Maeve, die Hexe ohne Magie, ist das Opfer eines Dämons, der sie tagelang gefoltert hat. Seit jener Zeit fürchtet sie nichts mehr als Männer, je mächtiger sie sind, desto mehr. Jede Berührung, die auch nur in die damalige Richtung geht, jeder geschlossene Raum löst einen Flashback bei ihr aus. Aber dann beschließt sie, sich dem Herrn der Dämonen auszuliefern, um ihre schwangere Schwester zu schützen. Ausgerechnet dem Mann, vor dessen Macht alle magiebegabten Wesen zittern. Sie stellt sich ihren Ängsten, ist das ihre Chance, endlich wieder heil zu werden, oder wird er vollends zerstören, was noch von ihr übriggeblieben ist?

Zitat aus dem Buch:

Als er ihr jedoch sein dunkles, bronzefarbenes Gesicht voll gelangweilter Arroganz zuwandte, als seine Augen in schattigem Waldgrün ihren Körper emporglitten und ihn mit einem Hauch von Sinnlichkeit genauer in Augenschein nahmen, duckte sie sich nicht vor Angst. Sie zuckte nicht. Der Teil von ihr, der sonst vor der Gegenwart anderer Männer – je mächtiger, desto heftiger – instinktiv zurückschreckte, hielt nun still … und beobachtete, ehrerbietend, wie etwas anderes, längst Vergessenes in ihr seine Klauen ausstreckte. Wie zur Begrüßung, voller Wertschätzung.

Titel:

»Dämonische Leidenschaft – eine Geschichte von Blut und Magie 4«

Autor:

Nadine Mutas

Verlag:

Amazon Media EU S.à r.l.

Seitenanzahl:

406 Seiten

Erzählperspektive:

dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

vorsichtig, verletzlich

Charaktere:

Maeve

die Hexe mit den tiefen Narben am Körper und in der Seele

Arawn

der Herr der Dämonen

Meine Lieblingscharaktere:

Arawn, der trotz allem ein gutes Herz beweist.

Kindle-Preis bei Amazon:

5,99 Euro

Das hat mir besonders gefallen:

Die Feinfühligkeit von Arawn und das tiefe psychologische Wissen, das hinter seinem Handeln steht.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Bewunderung für den Herrn der Dämonen, der so zielstrebig und geschickt seine eigene Macht ausbaut. Ich habe mich jedesmal gefreut, wenn er in Aktion trat.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Es gibt ein paar verschachtelte Sätze, die man einfacher hätte schreiben können. Dazu störten mich aneinandergereihte Beschreibungen ein und desselben Sachverhaltes. Durch immer wieder auftauchende stereotype Formulierungen verlor das Buch etwas an seinem Zauber.

Meine Bewertung: