Kiera Cass

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»Selection 1« von Kiera Cass

Titel:

»Selection«

Autor:

Kiera Cass

Genre:

Könige

Seitenanzahl:

369 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

faszinierend, spannend

Charaktere:

America Singer

eine Fünf aus der Künstlerriege, die singt und mehrere Instrumente spielt

Maxon

der Thronprinz von Illeá

Meine Lieblingscharaktere:

America, die versucht, ihren Weg aufrecht und gerade zu gehen.
Maxon, der sich so nach Liebe und Offenheit sehnt.

Das hat mir besonders gefallen:

Das Maxon etwas für America empfindet, obwohl sie oft so unmöglich war. Auf der anderen Seite hat mir aaber auch Aspens Rücksicht gefallen, mit der er Americas Glück über seine eigenen Bedürfnisse stellte.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

wunderbar

Meine Bewertung:

gebrochenes Herz

Für Aspen, den Mann, den sie liebt, bewirbt sich America bei dem Casting zur Brautwahl des Prinzen, damit er sich nicht schlecht fühlen muss, ihr diese Chance verbaut zu haben. Als sie dann tatsächlich genommen wird, ist ihr Herz gebrochen, denn Aspen hat mit ihr Schluss gemacht. Nun ist sie froh, von zu Hause fortzukönnen. Doch genügt das, um das Herz des Prinzen zu erobern? Und will sie das überhaupt?

Zitat aus dem Buch:

»America?«
»Ja?«, flüsterte ich.
»Wirst du an dem Casting teilnehmen?«
»Nein! Natürlich nicht! Es soll sich bloß niemand einbilden, dass ich irgendeinen Fremden heiraten würde. Ich liebe dich«, sagte ich ernsthaft.
»Willst du eine Sechs werden? Immer Hunger und Sorgen haben?«, fragte er. Ich hörte den Schmerz in seiner Stimme, aber er wollte es wirklich wissen: Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Palast mit Dienern oder der Dreizimmerwohnung mit Aspens Familie – wofür würde ich mich entscheiden?
»Wir werden es schaffen, Aspen. Wir sind findig und werden schon zurechtkommen.« Das versuchte ich mir auch selbst einzureden.
»Du weißt, dass es so nicht laufen wird, Mer. Ich werde weiterhin meine Familie ernähren müssen. Ich lasse niemanden im Stich. Und falls wir Kinder hätten?…«
»Wir werden auf jeden Fall Kinder haben«, sagte ich. »Aber wir passen auf, ja? Wer sagt denn, dass wir mehr als zwei kriegen müssen?«
»Du weißt, dass wir darüber nicht bestimmen können!« Ich hörte die unterdrückte Wut in seiner Stimme.

Und ich konnte sie ihm nicht verdenken. Wenn man reich war, konnte man seine Familie planen. Gehörte man aber zu den Vierern oder einer noch niedrigeren Kaste, blieb man sich selbst überlassen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich hielt vor Entsetzen die Luft an, als America den Prinzen angriff. Sie hat ihn wirklich einigemale stark brüskiert und ich bewundere, wie er darauf reagierte.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Selection 2 - Die Elite« von Kiera Cass

Titel:

»Selection – Die Elite«

Autor:

Kiera Cass

Genre:

Könige

Seitenanzahl:

379 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

wechselhaft

Charaktere:

America Singer

Castingteilnehmerin

Maxon

der Thronprinz von Illeá

Meine Lieblingscharaktere:

Aspen, der seine Arbeit mit so viel Verantwortungsbewusstsein erfüllt.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass der Prinz seinen Standpunkt gegenüber America letztendlich klar vertritt.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Unwillen über America, die hier doch sehr selbstbezogen auftritt und sich kein bisschen in die Lage des Prinzen hineindenkt. Sie kann den Prinzen nun mal nicht ohne die Krone haben, doch sie hält ihn hin.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

sehr angenehm zu lesen

Meine Bewertung:

Wagnis der Liebe

America startete den Wettbewerb um den Prinzen mit einem gehörigen Vorsprung, doch sie ist sich nicht sicher, ob sie diesen Vorteil auch nutzen will. Noch immer hängt ihr Herz an Aspen, ihrer Jugendliebe. Außerdem zweifelt sie an ihren Fähigkeiten als Prinzessin. Der Vergleich mit den anderen Elite-Mädchen zeigt ihr das immer wieder. Sie schwankt, doch wie lange wird sich der Prinz noch hinhalten lassen?

Zitat aus dem Buch:

Ich seufzte und lehnte mich in meinem Stuhl zurück. »Anne!«
»Ja, Miss?«, antwortete meine Zofe aus der Ecke, in der sie nähte. Ohne hinzusehen, wusste ich, dass sich auch die beiden anderen, Mary und Lucy, regten, um mir gegebenenfalls behilflich zu sein.
»Ich befehle Ihnen, herauszufinden, was in diesem Bericht steht«, sagte ich und zeigte mit müder Geste auf die detaillierte Aufzeichnung von Militärstatistiken, die vor mir lag. Es war eins der Themen, in denen die Elite später abgefragt werden würde, aber ich schaffte es einfach nicht, mich darauf zu konzentrieren.
Meine drei Zofen lachten – vermutlich wegen der Lächerlichkeit meiner Forderung und weil ich überhaupt etwas befohlen hatte. Ausgeprägte Führungsqualitäten gehörten nicht gerade zu meinen Stärken.
»Es tut mir leid, Lady America, aber ich glaube, das würde meine Kompetenzen überschreiten«, antwortete Anne.
Obwohl mein Befehl ein Scherz gewesen war und ihre Antwort darauf ebenfalls, entnahm ich ihr doch die ernstgemeinte Entschuldigung, dass sie mir nicht helfen konnte.
»Na schön«, stöhnte ich und setzte mich wieder aufrecht hin. »Dann muss ich es wohl selbst machen. Ihr drei seid mir ja eine schöne Hilfe. Morgen bemühe ich mich um neue Zofen. Und diesmal meine ich es ernst.«
Wieder kicherten sie, und ich versuchte, mich erneut den Zahlen zu widmen.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Selection 3 - Der Erwählte« von Kiera Cass

Titel:

»Selection – Der Erwählte«

Autor:

Kiera Cass

Genre:

Könige

Seitenanzahl:

384 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

spannend, bedrohlich

Charaktere:

America Singer

eine, der Fünf die Favoritin des Prinzen

Maxon

Prinz von Illeá auf Brautschau

Meine Lieblingscharaktere:

America, die jetzt endlich weiß, was sie will und mit allen Mitteln dafür kämpft.

Das hat mir besonders gefallen:

Die Dramatik und das Herzklopfen beim Lesen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich dachte nur, wann finden sie endlich zusammen? Immer wieder waren das Missverständnisse und der Mut fehlte, sich verletzlich zu machen. So wollten sie Schmerz vermeiden und erlebten ihn gerade deshalb.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

wunderbar zu lesen

Meine Bewertung:

Stolz versus Liebe

America hat sich für Maxon entschieden und will um ihn kämpfen, doch das ist schwieriger als gedacht, denn er macht ihr nicht gerade viele Hoffnungen. Jeder Schritt, den die beiden aufeinander zumachen, führt zu einem neuen Zwist und entzweit sie noch stärker. Das Schicksal hat sich gegen sie verschworen, wird sie dennoch nicht aufgeben?

Zitat aus dem Buch:

Ich knickste und schwang das Bein weit nach hinten, so dass der Schlitz in meinem Kleid bis zum Oberschenkel aufklaffte. Das Kleid war dunkelrot, trägerlos und fast komplett rückenfrei. Es kam mir so vor, als hätten meine Zofen Magie angewandt, damit es überhaupt an meinem Körper hielt. Ich erhob mich wieder und blickte zu Maxon, der aufgehört hatte zu kauen. Jemand ließ eine Gabel fallen.
Ich senkte den Blick und setzte mich auf meinen Platz neben Kriss.
»Ist das dein Ernst, America?«, flüsterte sie.
Ich neigte den Kopf in ihre Richtung. »Ich glaube, ich verstehe nicht recht?«, erwiderte ich und gab vor, verwirrt zu sein.
Sie legte das Besteck hin, und wir sahen uns an. »Du siehst billig aus.«
»Tja, und du siehst eifersüchtig aus.«
Offenbar hatte ich ins Schwarze getroffen, denn sie errötete ein wenig und wandte sich wieder ihrem Teller zu. Ich selbst nahm nur ein paar Bissen, denn das Kleid schnürte mich bereits jetzt furchtbar ein. Als das Dessert serviert wurde, beschloss ich, Maxon nicht länger zu ignorieren. Sein Blick ruhte auf mir – genau wie ich gehofft hatte. Sofort hob er die Hand und fasste sich ans Ohr. Schüchtern tat ich es ihm nach. Dann schaute ich kurz zu König Clarkson und unterdrückte ein Lächeln. Er war sichtlich verärgert.
Ich entschuldigte mich als Erste und gab Maxon ausreichend Gelegenheit, den Rückenausschnitt meines Kleids zu bewundern. Dann ging ich auf mein Zimmer. Ich schloss die Tür hinter mir, zog sofort den Reißverschluss herunter und schnappte nach Luft.
»Wie war es?«, fragte Mary und kam zu mir.
»Er schien überwältigt zu sein. Und alle anderen auch.«
Lucy quiekte begeistert, und Anne eilte Mary zu Hilfe. »Wir halten das Kleid für Sie fest. Bewegen Sie sich ruhig«, riet sie mir, und ich befolgte ihren Rat. »Kommt er heute Abend?«
»Ja. Ich weiß nicht genau, wann, aber er wird ganz sicher auftauchen.«
Ich hockte mich auf die Bettkante und schlang die Arme um den Oberkörper, damit das Kleid nicht herunterrutschte.
Anne sah mich mitfühlend an. »Es tut mir leid, dass Sie noch ein paar Stunden in diesem Kleid aushalten müssen, aber ich bin mir sicher, das ist es wert.«
Ich lächelte und versuchte den Eindruck zu erwecken, als ob mir diese Pein nicht viel ausmachte. Ich hatte meinen Zofen gesagt, dass ich Maxons Aufmerksamkeit erregen wollte. Aber ich hatte ihnen nicht erzählt, dass ich darauf hoffte, dieses Kleid schon bald am Boden liegen zu sehen.
»Sollen wir hierbleiben, bis er kommt?«, fragte Lucy mit überschäumendem Eifer.

»Nein, helft mir nur, den Reißverschluss wieder zuzumachen, ich muss nachdenken«, erwiderte ich und stand auf.
Mary packte den Reißverschluss. »Luft anhalten, Miss.« Ich gehorchte, und wieder schnürte das Kleid mich ein. Unwillkürlich dachte ich an einen Soldaten, der in den Krieg zog. Zwar trug er eine andere Art von Rüstung, aber das Ziel war dasselbe.
Heute Nacht würde ich einen Mann erobern.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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