Emmi West

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»Der schwarze Duke« von Emmi West

Titel:

»Der schwarze Duke«

Autor:

Emmi West

Genre:

Historisch

Seitenanzahl:

346 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

geheimnisvoll

Charaktere:

Lady Helen de Montbray

Verlobte mit großer Mitgift

Rawden Seymour

Duke of Lancaster der sog. »schwarze Duke«

Meine Lieblingscharaktere:

Rawden, der seine guten Seiten nicht in die Welt hinausposaunt

Das hat mir besonders gefallen:

Schon allein das Herunterzählen der Tage bis zur befürchteten Verlobung erzeugt Spannung, das ganze Buch schlittert auf die Katastrophe am Freitag hin 🙂

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Ich habe das Buch bei fb gesehen und der Klappentext machte mich so neugierig, dass ich mir das Buch ungesehen bei KU besorgt habe. Wie ihr seht, hat die Geschichte gehalten, was ich mir davon versprochen habe.

Meine Bewertung:

Freiheit durch Schande?

Um der aufgezwungenen Vermählung mit ihrem Jugendfreund zu entgehen, sieht Lady Helen de Montbray nur einen Ausweg: Sie muss ihre Reputation zerstören, so dass kein Mann sie mehr zur Frau haben will, egal, wie groß ihre Mitgift auch sein mag. Und wer würde sich für diese Aufgabe besser eignen als ihr verrufener Nachbar, der sogenannte schwarze Duke? Wie dumm, dass der nur zu seinen eigenen Bedingungen mitspielt, und diese Bedingungen sind in der Tat schockierend!

Zitat aus dem Buch:

»Auf Wiedersehen, Mylady.« Nur ihre Schultern, die sich versteiften, gaben ihre Reaktion preis. Rawden beobachtete, wie sie in Richtung des Hauses davoneilte. Erst als ihre zarte Gestalt in dem abscheulichen rosafarbenen Kleid hinter dem Stamm einer Eiche verschwand, rutschte das Lächeln von seinem Gesicht. Seine Gedanken waren in Aufruhr. Damit hatte er nicht gerechnet, als er Helen vom Arbeitszimmer aus entdeckt und beschlossen hatte, sie aufzusuchen. Zu diesem Zeitpunkt war es seine Intention gewesen, die Vergangenheit ruhen zu lassen, aber sobald sie in seine Arme getaumelt war, hatte er seine ursprüngliche Absicht vergessen. Die dünne Tünche der Zivilisation war von ihm abgefallen und er hatte nichts verspürt außer dem Drang, seine Lippen auf ihre zu pressen und ein für alle Mal zu klären, was zwischen ihnen stand.
Doch jetzt … Sein Blick fiel auf das Buch, das auf der Holzbank lag. Sie schreibt immer noch Tagebuch. Ein Gentleman hätte es liegen lassen oder es an sich genommen und einen Diener damit vorbeigeschickt, versehen mit einer freundlichen, womöglich parfümierten Notiz, aber er war kein freundlicher Mensch – nicht, wenn es um Helen und ihre Familie ging.
Und was den Gentleman anging … Man nannte ihn nicht umsonst den »schwarzen Duke«, und Rawden hatte die Absicht, sich seines Namens würdig zu erweisen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Das Buch steckt voller Andeutungen, auf deren Enthüllung man als Leser ungeduldig wartet.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Der Duke des Moors« von Emmi West

Titel:

»Der Duke des Moors«

Autor:

Emmi West

Genre:

Historisch

Seitenanzahl:

230 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

gefangen in äußeren Zwängen

Charaktere:

Chaterine

verarmte Nichte eines Viscounts

Duke of Rotherham

Meine Lieblingscharaktere:

Catherine, die so tapfer versucht ihren Weg zwischen Erpressung und Zwang zu finden, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Das hat mir besonders gefallen:

Das das Buch mit einem Paukenschlag beginnt und im Leser bereits da erste Verdachtsmomente erweckt.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich fühlte dieselbe Verzweiflung, die wohl auch die Protagonistin erfüllt haben musste, angesichts ihrer unglücklichen Lage, aus der es keinen Ausweg zu geben schien.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Nicht so gekonnt, wie bei ihrem neuesten Band »Der schwarze Duke«. In diesem Band missfielen mir die oft ausgedehnten Dialoge, die sich im Kreis drehten, anstatt das Geschehen vorwärts zu bringen. Auch dass manche Szenen des laufenden Geschehens erst im Nachhinein und als Rückblenden erzählt wurden, fand ich nicht so ganz stimmig.

Meine Bewertung:

Geheime Machenschaften!

Ihr ganzes Leben lang hat sich ihr Onkel nicht für Catherine interessiert, nun aber ruft er sie auf seinen Landsitz und spielt sich als ihr Gönner auf. Er will ihr helfen, einen Mann zu finden, dabei erachtet er allerdings nur einen Gentleman für geeignet: den Duke von Rotherham. Gehorsam bemüht sich Catherine um den Duke, der jedoch eine ausgesprochene Abneigung gegen sie zu hegen scheint. Ihr Onkel meint, sie strenge sich nicht genügend an und droht, ihre Familie zu ruinieren. Was soll sie tun?

Zitat aus dem Buch:

Der Mann schlug erneut gegen die Tür. Catherine zitterte und ihre Mutter bat sie inständig: »Catherine, hier in der Kutsche sind wir sicher. Bitte!«
»Nein, Mutter … sie wissen offenbar, dass wir allein sind. Wir sind hier drinnen nicht sicher … und auch nicht dort draußen«, sagte sie, als die Tür in ihren Angeln erzitterte.
»Ich verliere die Geduld mit euch zwei feinen Ladys. Das ist eure letzte Chance. Kommt sofort da raus! Ich zähle bis drei. Wenn ich euch bei drei nicht sehe, hole ich euch eigenhändig.«
Der Fremde begann zu zählen. Er war noch nicht bei zwei angekommen, als Catherine mit dünner Stimme flehte: »Wir kommen – erschießt uns nicht.«
Sie griff nach dem Riegel, aber ihre Hand zitterte so stark, dass sie ihn kaum zu fassen bekam. Unterdessen versuchte ihre Mutter, sie zurückzuhalten, doch vergebens. Wenig später öffnete sich die Tür mit einem Klicken, das im Inneren der Kutsche widerhallte. Catherine schloss die Augen, als könnte sie diesen Augenblick durch schiere Willenskraft vorbeiziehen und ihn als einen gewöhnlichen Albtraum erscheinen lassen.
Als sie ihre Augen wieder öffnete, war es Gewissheit, dass sie nicht schlief und dass es kein Albtraum war, der sie und ihre Mutter heimsuchte.
Ein großer Mann stand dort draußen und starrte sie an. Seine untere Gesichtshälfte war mit schwarzem Stoff verhüllt. Er trug einen ebenso schwarzen Hut und eine Maske über den Augen. Catherine schob sich vorwärts und setzte einen Fuß auf die oberste Stufe. Was als Nächstes kam, hatte sie nicht erwartet. Anstatt sie aus der Sicherheit der Kutsche zu zerren und sie auf den kalten, feuchten Boden zu stoßen, hielt der Mann ihr seine Hand hin und bot ihr Hilfe an, als sie beinahe stolperte und die letzte Stufe verpasste.
»Vorsicht!«, knurrte er, was Catherine als überraschend galant empfand, hatte sie doch angenommen, ein Schurke stünde vor ihr.
Im Schein der Fackeln sah sie die Augen des Mannes funkeln. Sie waren von einem hellen, blassen Blau … oder waren sie grau? Es war schwer zu sagen. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er sie mit seinem Blick durchbohrte. »Sag der anderen, sie soll rauskommen«, forderte er.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Die Verlobte des frostigen Viscounts« von Emmi West

Titel:

»Die Verlobte des frostigen Viscounts«

Autor:

Emmi West

Genre:

Historisch

Seitenanzahl:

272 Seiten

Erzählperspektive:

Dritte Person, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

in der Zwickmühle

Charaktere:

Calista

die ältere Schwester

Alexander

der Viscount of Roxleigh

Meine Lieblingscharaktere:

Calista, die ihre Schwester liebt und bereit ist, jedes Opfer für sie zu bringen.

Alexander, der Calista in seiner Liebe und Fürsorge für die Seinen sehr gleicht.

Das hat mir besonders gefallen:

Dass die Anziehungskraft zwischen Calista und Alexander von Anfang an da war, obwohl Calista nicht ganz der Bedeutung ihres Namens gerecht wird. Die Lösung die die jüngere Schwester für ihr Problem gefunden hat, hihi.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Freude, den Protagonisten dabei zuzuschauen, wie zielstrebig und unerschrocken sie ihre Probleme angehen und zu lösen versuchen.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lesen

Meine Bewertung:

Verlobung zum Schein

Calista ist mit einer äußerst hübschen jüngeren Schwester und einem Testament gestraft, das die Mitgift regelt. Sie muss heiraten und sie muss es vor ihrer jüngeren Schwester tun, bevor diese ihre Mitgift erhält. Dumm nur, dass Calista über wenig weibliche Reize verfügt und die Fesseln einer Ehe fürchtet. Vielleicht stellt eine Scheinverlobung mit dem hochmütigen Viscount of Roxleigh eine Lösung dar? Dumm nur, dass sie bald tiefere Gefühle für den Viscount empfindet.

Zitat aus dem Buch:

Calista verfügte über keinen dieser Wesenszüge. Das Schönste an ihr war, im wahrsten Sinne des Wortes, ihr Name, der übersetzt »die Schönste« bedeutete. An den meisten Tagen jedoch empfand sie diesen Namen als den reinsten Hohn. Manchmal fragte sie sich, ob ihr Leben anders verlaufen würde, wenn ihre Eltern sich für einen geeigneteren Namen entschieden hätten. Einen, der besser zu ihren mausbraunen Haaren und ihrer langweiligen Augenfarbe passte, die nicht blau und nicht grau war, sondern irgendetwas dazwischen. Es stimmte, ihre Züge waren regelmäßig, andererseits waren sie so unspektakulär, dass ein Betrachter sie kaum wahrzunehmen schien. Wie oft war es schon vorgekommen, dass der Blick eines Mannes – oder einer Frau – einfach über Calista hinweggeglitten war, ohne auch nur für den kleinsten Moment auf ihr zu verweilen? Es gab Tage, da wäre sie sogar mit einer zu großen Nase, einem zu breiten Mund oder Sommersprossen zufrieden gewesen – mit irgendetwas, das ihr Aussehen erinnernswert machte, selbst wenn es nur der Gedanke an jenes eine aus dem Rahmen fallende Merkmal gewesen wäre. »Jane« wäre ein passender Vorname für sie, vielleicht auch »Mary«. Irgendetwas, das nicht außergewöhnlich war und dessen Bedeutung Calista nicht Tag für Tag ihre äußerlichen Mängel vor Augen führte.

Das Buch bei Amazon:

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