Belinda Benna

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»All I need« von Belinda Benna

Titel:

»All I need«

Autor:

Belinda Benna

Seitenanzahl:

392 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Gegenwart

Stimmung im Buch:

leicht düster und vorsichtig ins Leben zurücktastend

Charaktere:

Mira

die Frau eines verurteilten Mörders

Simon

Gefängniswärter

Meine Lieblingscharaktere:

Simon, der so einfühlsam ist und ein so weiches Herz hat.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Die Spannung, ob Heinrich nun tatsächlich schuldig ist oder nicht, bleibt die ganze Zeit erhalten. Der Leser spekuliert, glaubt mal das eine, mal das andere und will es endlich wissen.

Das hat mir besonders gefallen:

Sandy, die ihren Bruder so gut versteht und ständig ihre buddhistisch weise Sprüche verstreut. 🙂

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Gut geschrieben und gut lektoriert.

Meine Bewertung:

Der Fluch der Empathie

Gefängniswärter Simon zählt die Tage, bis er endlich aus seinem alten Leben aussteigen kann. Dann fährt er mit dem Motorrad durch die Welt und lässt alles hinter sich. So hofft er jedenfalls, aber dann begegnet er einem Gefangenen, der verzweifelt seine Unschuld beteuert. Aus Mitleid geht Siman los, um seine Frau zu bitten, dass sie die Briefe Ihres Mannes doch lesen und beantworten möge. Doch die Frau ist ganz anders als erwartet und konfrontiert ihn mit seinen eigenen Ängsten.

Zitat aus dem Buch:

»Ich bin unschuldig«, sagt er voller Inbrunst.
Wieder sehe ich seine Verzweiflung in den blassblauen Augen, wieder komme ich nicht an seiner Trauer vorbei.
Nach außen hin gebe ich mich unbeeindruckt. »Das sagen alle …«
Peters schüttelt den Kopf, seine federleichten Haare schweben durch die Luft. Dann fixiert er mich mit seinem Blick. »Sie sollten sich Ihr eigenes Urteil bilden, denken Sie nicht?«
Die Art, wie er mich ansieht, lässt mich schaudern. Ich muss mich von ihm fernhalten, darf nicht mit ihm reden und schon gar kein Mitleid mit ihm haben. Trotzdem kann ich es nicht abstellen, dieser Mann macht etwas mit mir, das ich nicht kontrollieren kann.
Wie von selbst nicke ich. »Na dann, schießen Sie mal los.«

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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