Mila Olsen

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»Coco Lavie« von Mila Olsen

Titel:

»Coco Lavie«

Autor:

Mila Olsen

Genre:

Vampire

Seitenanzahl:

702 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Vergangenheit

Stimmung im Buch:

bedrohlich

Charaktere:

Coco Lavie

ein Mädchen, das sich vor Spiegeln fürchtet

Damontez

Vampir mit nur einer halben Seele

Pontus

ein unterblicher Vampir

Meine Lieblingscharaktere:

Damontez, der so tapfer und stark ist und dabei so tief lieben kann.

Das hat mir besonders gefallen:

Die drei verwobenen Erzählstränge, die das Gefühl vermitteln, in eine riesige fremde Welt zu treten. Passend dazu die drei Spezies: Vampire, Lichtträger und Menschen.

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Ich habe mit Coco gelitten und nach einem Ausweg gesucht, aber es gab immer keinen.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

angenehm zu lesen

Meine Bewertung:

Sei dankbar, es könnte noch schlimmer kommen !

Coco weiß erst, was sie an ihrem einsamen Leben gehabt hat, als sie in die Gefangenschaft eines Vampirfürsten gerät. Damontez nimmt sie zu seiner Blutsklavin, doch sie begehrt mit allem was sie hat gegen die Fesseln auf, bis ihr klar wird, dass sie auf Damontez Schutz angewiesen ist. Plötzlich sind alle hinter ihr und ihrem Blut her und sie wird auf einen Pfad geschleudert, in dem Gut und Böse, Hell und Dunkel nicht mehr klar definiert sind.

Zitat aus dem Buch:

»Nenn mir einen Grund, wieso ich annehmen sollte, dass sie ein Spiegelblut ist.« Seine Augen waren schwarz, vollständig dämonisch schwarz, ohne Pupille. Sie waren es, die mir am meisten Angst machten. Er sah mich grimmig an, so als wäre ich nicht nur ein ungebetener Gast, sondern sein persönlicher Feind. Pontus antwortete ihm in einer Sprache, die für mich den Charme einer Gebrauchsanweisung hatte. Damontez’ Augenbrauen wanderten nach oben, er starrte mich weiter an wie ein Historiker, der eine Reliquie katalogisieren wollte. Unwillkürlich hielt ich erneut die Luft an, als könnte ich zu viel seiner Aura in mich aufnehmen. Er lächelte spöttisch und wischte sich mit einer fahrigen Geste über das Gesicht, als wäre es schmutzig. Ganz kurz wirkte er menschlich. »Doch das ist nur eine der drei Fähigkeiten, es ist kein Beweis – atme, hab ich dir gesagt! – Pontus, du weißt, was wir unlängst besprochen hatten.« Ich hörte mich Luft einziehen und fragte mich gleichzeitig, welche Zeitspanne unlängst bei den Vampiren einnahm. Es konnten hundert Jahre, aber auch nur zwei Monate sein. Ich griff nach den Rändern meiner Kapuze und zog sie mir weit über den Kopf. So konnte ich mich wenigstens ein bisschen vor Damontez’ Gestarre in Sicherheit bringen und ihn selbst genauer betrachten. Er trug eine schwarze Leinenhose, dazu ein schlichtes, schwarzes Hemd mit Manschettenknöpfen – was für ein Hohn, es sah aus wie von Armani! Die obersten Knöpfe standen offen und gaben makellos weiße Haut frei. »Es wird sich nicht wiederholen!«, sagte Pontus. Damontez lief einen Halbkreis vor mir ab. Trotz seines inneren Kampfes war jede seiner Bewegungen beherrscht, verriet große Kraft und noch größere Kontrolle.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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»Entführt, bis du mich liebst« von Mila Olsen

Titel:

»Entführt, bis du mich liebst«

Autor:

Mila Olsen

Genre:

Liebe

Seitenanzahl:

331 Seiten

Erzählperspektive:

Ich-Perspektive, Gegenwart

Stimmung im Buch:

bedrohlich

Charaktere:

Louisa

ein rebellisches Teenagermädchen

Brandon

ein junger Mann, der Loisas Entführung akribisch geplant hat

Meine Lieblingscharaktere:

Ich mag und verstehe beide Hauptcharakter.

Das hat mir besonders gefallen:

Die langsame Enthüllung der Hintergrundgeschichte und der bildgewaltige Schreibstil.

Das kann ich zum Schreibstil sagen:

Die Autorin versteht es meisterhaft die Hoffnungen, Zweifel und Verletzlichkeit der Menschen darzustellen. Dazu trägt gewiss auch die wundervolle Lesestimme der Audible-Ausgabe bei. Ich habe die ganze Nacht durchgehört, weil ich einfach immer wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. Sicher wird das nicht das letzte Buch sein, das ich mir von der Autorin anhöre.

Meine Bewertung:

Ausgeliefert

Der Campingurlaub von Louisa beginnt nervig und endet in purem Grauen. Sie gerät in die Hände eines jungen Mannes, der sie entführt, in die Einsamkeit Kanadas verschleppt und zwingt, bei ihm zu bleiben. Sie sei das Licht in seiner Dunkelheit, erklärt er ihr. Nach und nach entdeckt sie seine traumatische Vergangenheit und entwickelt Gefühle für ihn.

Zitat aus dem Buch:

Er stand auf dem Parkplatz des Besucherzentrums, die hoch aufragenden Mammutbäume in seinem Rücken wie ein dunkles Band. Es dämmerte bereits und seine schwarzen Augen schimmerten im Licht der Abendsonne. Funken tanzten darin, winzige Irrlichter einer verwunschenen Welt. Sie versprachen mir ein Geheimnis, vielleicht auch ein Abenteuer. Ich wollte damals beides.
Wie hätte ich sonst so blind und taub die vielen Warnsignale übersehen können? Den Blick über seine Schulter, ob der Rucksacktourist bereits im Besucherzentrum verschwunden war. Das hektische Klimpern des Schlüsselbundes in seinen Fingern, das Lachen, das eine Spur zu laut durch die Stille hallte. Ich habe es nicht bemerkt, oder ich wollte es nicht. Ich sah nur die stumme Frage hinter all diesem Schimmer.
Willst du?
Es hätte alles bedeuten können.
Willst du mit mir kommen?
Willst du mit mir schlafen?
Willst du, dass ich dich entführe?

Diese Gefühle hat das Buch in mir geweckt:

Noch selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat, wie dieses. Gefühlt habe ich während der Hälfte des Buches geheult, weil die Autorin das Geschehen so bildhaft beschreibt, dass ich die Gefühlswelt von Louisa in all ihren Tiefen nachempfinden musste.

Das Buch bei Amazon:

Hier findet ihr die Autorin im Netz.

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