High-Fantasy für Erwachsene

Leserstimmen:

»Eine junge Göttin, ein betrügender Daimon und eine ungeheure Macht, welche um jeden Preis geschützt werden muss – Stoff, aus dem Epen entstanden! Einfach eine Story, die von allem etwas hat und deren Idee einzigartig ist💟« Isis99

»Eine wahnsinnig phantasievolle Welt, die sich die Autorin da ausgedacht hat!« Ilona67

»Vor allem gefällt mir daran, dass es einfach so anders ist, als das, was der Mainstream so bietet. Kann ich wärmstens empfehlen.« Artemis25

»Ich finde die Ideen, die in der Geschichte stecken, großartig da ich sie so in der Form noch nie zuvor gelesen habe.« Lucia93

»Kann mir sogar vorstellen, dass dieser Stoff einmal die Grundlage eines Filmes wird!« Heidi0658

Die Chroniken von Philian - Band 1

Weitere Bücher von Emilia Lynn Morgenstern findest du: hier

Lesprobe:

»Die Göttin & der Daimon«

Kapitel 1

Dolos - Daimon der Täuschung und des Betrugs

* * *

»Dein Schöpfer hat dich allein gelassen, nun bist du mir ausgeliefert, liebste Göttin.« Ich lache, entkorke die Flasche, die ich mir aus dem Olymp gestohlen habe, und schenke mir ein.

Dunkelroter Wein gluckert aus dem Flaschenhals, füllt das Glas wie Blut. Oh liebliche Melodie des Todes! Wer hätte gedacht, dass es mir eines Tages gelingen würde, Dionysos’ wohlschmeckenden Wein in eine tödliche Waffe zu verwandeln? Mein Herz schlägt einige Takte schneller.

Nachdem ich mich unter falscher Identität als Lehrling in Prometheus’ Werkstatt geschmuggelt habe, trennt mich nur noch ein kleiner Schritt von meiner Freiheit. Sobald ich meinem arglosen Lehrherren die Schöpferkraft geraubt habe, besitze ich die Macht, sämtliche Götter auszurotten. Dann wird nie wieder jemand wagen, mir und meinen Brüdern Lebenskraft zu entziehen. Zuvor jedoch muss ich die Bombe entschärfen, die Prometheus auf mich schleudern will.

»Deinen Tod halte ich hier in der Hand, unsterbliche Göttin«, erkläre ich der Statue über meine Schulter hinweg und stelle die Flasche wieder ins Regal. »Zwei Tropfen dieses unschuldigen Weines an der richtigen Stelle angebracht, werden dich in ständigem Sterben gefangenhalten und dafür sorgen, dass du mir niemals gefährlich werden kannst.«

Nur staubige Stille antwortet mir, ich drehe mich um. Durch die riesigen Fenster der Werkstatt strahlt die Morgensonne und malt lange Schatten auf den Boden, der Geruch von feuchtem Ton liegt in der Luft.

Die Halle ist leer. Lediglich in der Mitte steht Prometheus’ Meisterwerk, die lebensgroße Skulptur einer nackten Frau, und sieht in den tanzenden Lichtstrahlen schon fast lebendig aus. Fast, doch noch lebt sie nicht und das ist auch gut so.

Mit dem Weinglas in der Hand nähere ich mich der Tonfigur und lege ihr meinen Arm um die Schulter. Eine Frau, perfekt in jeder einzelnen Kurve ihres Körpers, anmutig und stolz, doch ihre Augen sind leer.

»Lass uns deinen Untergang begießen, liebreizende Göttin der Wahrheit«, säusle ich, nehme einen Schluck Wein und halte das Glas dann an ihre Lippen. Zwei Tropfen perlen über den Rand und ziehen sofort in den noch feuchten weißen Lehm ein, färben ihren Mund an der Stelle kaum merklich rosa.

»Hübsch«, spotte ich. »Nur leicht fleckig. Lass mich das noch etwas korrigieren.« Ich tauche meinen Finger in den Wein und zeichne damit die Konturen ihrer Lippen nach. »Mit Dionysos’ Geschmack auf den Lippen wirst du erwachen und er wird dir als der schönste Mann im Olymp erscheinen.« Ich tätschle ihr die Wange und trete einen Schritt zurück.

»Prometheus glaubt ja, dich vor jeglicher Anziehungskraft der Götter abgeschirmt zu haben, aber ich durchbreche seinen Schutzmantel und schicke dich direkt in das Bett deines größten Feindes. Dionysos wird deine eingeimpften Vorbehalte gegenüber Männern schmelzen und dich aus deinem Versteck locken.

Dann wird Zeus dich sehen und du kannst den Rest deines traurigen Lebens im Tartaros verbringen. Du, eine Göttin des Lichts, in ewiger Finsternis! Mit jedem Tag wird dir die Dunkelheit ein wenig mehr deiner Kräfte rauben, bis nichts mehr davon übrigbleibt.

Wenn du Glück hast, löst sich damit auch deine Unsterblichkeit auf. Wenn nicht …« Ich zucke mit den Schultern. »… dann wirst du eben ewig leiden.«

Ich nehme einen weiteren Schluck Wein, ohne den Blick von der Statue abzuwenden. »Du bist so was von verloren, schönste Göttin der Wahrheit! Selbst wenn dir durch irgendeinen dummen Zufall der Tartaros erspart bliebe, werden dich deine Gefühle für Dionysos umbringen. Du liebst viel zu intensiv.

Hast du dich Dionysos erst einmal hingegeben, wird dich der göttliche Liebeskummer Kaimos mit voller Wucht treffen und langsam aber sicher dem Tod entgegensiechen lassen. Viele Male hintereinander wirst du sterben.

Nach jedem Tod wirst du ins Leben zurückkehren, genauso liebeskrank wie vorher und erneut unter Qualen dein Leben aushauchen. Ein ewiger Kreislauf, aus dem es keine Erlösung gibt. Verstehst du nun, wieso der Tropfen Wein, den ich dir auf deine Lippen geschmiert habe, absolut tödlich für dich ist?« Ich hebe das Glas. »Prost, Aletheia!«

Ein großer Schluck und ich schleudere das nun leere Glas in die Ecke. Es zerspringt und übersät den staubigen Boden mit Splittern, ein funkelndes Meer im Licht der Sonne.

»Nimm es nicht persönlich, liebreizende Göttin«, sage ich und klopfe der Statue begütigend auf die Schulter. »Aber du wurdest geschaffen, um mich zu vernichten, da wirst du doch sicher verstehen, dass ich es vorziehe, den Spieß umzudrehen, oder? Beklage dich nicht bei mir darüber.« Ich umrunde die Statue mit gemächlichen Schritten. »Dein Schicksal hast du allein deinem Schöpfer zu verdanken. Er hätte mir auch einfach geben können, was ich von ihm gefordert habe, aber er meinte ja unbedingt, mir seine Schöpferkraft vorenthalten zu müssen. Ja mehr noch: Er setzt sie ein, um mich auszulöschen.«

Ich bleibe stehen. »Ewige Qualen dürften genügen, um Prometheus für diesen Frevel bezahlen zu lassen, meinst du nicht auch?« Mit einem Lachen setze ich meine Runde fort. »Sein alter Stein im Kaukasus wartet schon auf ihn … und der Adler! Kann nicht sonderlich angenehm sein, angekettet an diesem Stein zu stehen und die Leber Tag für Tag aus dem Leib gepickt zu bekommen. Schmerz, Pein und das vernichtende Wissen, dass sich das Ereignis am nächsten Tag wiederholen wird. Irgendwie gemein, findest du nicht auch?«

Die Statue bleibt stumm.

»Hey«, rufe ich unvermittelt und hebe in gespielter Abwehr die Hände. »Gib nicht mir die Schuld für die Grausamkeit dieser Behandlung. Ursprünglich war es Zeus’ Idee, deinen Vater auf diese Weise zu strafen. Ich sorge nur dafür, dass er freiwillig zu dem Stein zurückkehrt und sich fortan weigern wird, ihn jemals wieder zu verlassen.«

Ein Windstoß fährt durch den Raum, rüttelt an den klapprigen Fensterläden, die Angeln quietschen. Ich werfe einen raschen Blick zur Tür, doch dort ist niemand zu sehen. Bis mein Lehrmeister zurückkehrt, bleibt mir genügend Zeit, meinen Racheakt zu genießen. Grinsend wende ich mich wieder der Statue zu.

»Dein Schöpfer ist ein Narr«, erkläre ich ihr. »Viel zu berechenbar in seinem Edelmut. Nur ein paar manipulierte Wolfsrudel, die das Dorf überfallen und ein sorgfältig instruierter Bote, der zur rechten Zeit in die Werkstatt platzt, schon lässt dieser Dummkopf alles fallen, um seinen geliebten Menschen zur Hilfe zu eilen. Und das, obwohl er genau wusste, dass du dann allein mit mir zurückbleiben musst.« Ich lache. »Bis dein edler Ritter zurückkehrt, wird von deiner strahlenden Schönheit nicht mehr viel übrig sein. Doch gräme dich nicht darüber, im Tartaros ist es dunkel, da sieht es ja niemand.«

Ich lehne mich lässig an das Regal mit den Werkzeugen. »Über mangelnde Gesellschaft im Dunkeln wirst du dich im Tartaros nicht beklagen müssen. Gleich nachdem ich deinem Vater die Schöpferkraft geraubt habe, werde ich dafür sorgen, dass du dort nicht mehr länger allein darben musst.«

Im Geiste sehe ich Zeus schon blutüberströmt auf dem Boden liegen und mit ihm all die anderen Götter im Olymp. Einen Moment verweile ich bei dem berauschenden Bild. Die Götterstadt, überrannt von einer Armee grausamer Geschöpfe, erschaffen von meiner Hand und allein mir hörig. Oh ja, ich werde das ganze Götter-Ungeziefer vom Angesicht der Erde pusten.

Zunächst jedoch muss ich dafür sorgen, dass ich nicht selbst davongepustet werde. Von einer unschuldig dreinblickenden noch tönernen Göttin zum Beispiel.

»Auch wenn ich hier so zwanglos mit dir plaudere, unterschätze ich deine Gefährlichkeit keinesfalls, Aletheia«, erkläre ich der Statue, stoße mich von dem Regal ab und schlendere zu ihr. »In dir hat der Titan eine tödliche Waffe geschaffen, die durchaus geeignet ist, mich für alle Zeiten auszuschalten. Wollte ich auf Nummer sicher gehen, würde ich dich jetzt zerstören und Prometheus umgehend zurück an seinen Felsen schicken. Doch dann müsste ich auf die Genugtuung verzichten, dich zu einem Instrument meiner Rache umzuformen, und das wäre eine vertane Chance, der Welt zu zeigen, wer ich bin. Mit deiner Entstellung werde ich Prometheus an seiner empfindlichsten Stelle treffen. Du wirst dich gegen deinen eigenen Schöpfer wenden und seinen Untergang besiegeln – seinen Untergang, nicht meinen wohlgemerkt! – und ich werde mir vor Lachen den Bauch halten.«

Dicht vor die Statue bleibe ich stehen und streiche über die aufstrebende Form ihrer Brüste. »Jammerschade, dass ich dich so entstellen muss, ich steh’ auf schöne Frauen, weißt du?« Meine Hände gleiten nach unten und umfassen ihre schmale Taille. »Er hätte dich einfach nicht so unwiderstehlich gestalten dürfen.« Ich versetze ihr einen Klaps auf den Hintern. »Vor allen Dingen aber hätte er deine Schönheit nicht mit dem Spiegel der Wahrheit verknüpfen dürfen. Dieser Spiegel ist tödlich für mich. Du wirst sicher verstehen, dass ich ihn zerkratzen muss, um seine Magie zu brechen, oder?«

Meine Hand legt sich schwer auf ihre Schulter. »Zuviel Wahrheit schadet der Menschheit, liebste Göttin der Wahrheit«, raune ich ihr zu. »Der Menschheit … und meinen Geschäften. Du erlaubst also?« Meine zweite Hand umfasst ihre andere Schulter, ich rufe die Schöpferkraft in meine Stimme.

Sie gehorcht.

Einen Moment halte ich inne und genieße das Gefühl der Macht. Siebenundzwanzig Morde an einem Tag, das halbe Fischerdorf habe ich ausradiert, um so viel Schöpferkraft zusammenzutragen. Normalerweise wüte ich nicht so unbeherrscht an einem Fleck, das erregt zu viel Aufsehen, heute jedoch benötige ich viel Schöpferkraft auf einmal.

»Ich befehle den Ehrgeiz der Göttin in meine Hände!«

Ein Zittern durchläuft die Statue. Meine Hände erwärmen sich, werden heißer und heißer, bis sie fast schon zu rauchen anfangen. Unaufhörlich strömt die geraubte Eigenschaft durch meine Finger, erhitzt sie und entweicht in die Luft.

In der Tat, mit Ehrgeiz hat Prometheus seine Göttin mehr als großzügig versehen. Nach seinem Willen soll sie schnell reifen und stark werden. Echt schade für ihn, dass dieser Antrieb soeben unwiederbringlich verloren geht.

Noch immer strömt Aletheias Ehrgeiz durch meine Haut und breitet sich wie ein Nebelhauch in der Luft aus. Erst als der Schmerz zu stark wird, ziehe ich die Hände zurück. Zu früh? Ja. Vermutlich ist es mir nicht gelungen, sämtlichen Ehrgeiz aus der Göttin zu entfernen. Doch der winzige Rest, der möglicherweise zurückgeblieben ist, wird nicht ausreichen, um sie nach ihrer wahren Größe streben zu lassen. Bereits jetzt ist sie dazu verdammt, zu Prometheus’ größter Enttäuschung zu werden.

Mit einer ungeduldigen Handbewegung vertreibe ich den Nebel und betrachte die Tonfigur. Vielleicht wäre Prometheus’ Plan geglückt, wenn er heimlich und leise mit der Erschaffung dieser Göttin begonnen hätte, aber zu meinen, er könne sie direkt vor meinen Augen formen, ohne dass ich seine wahre Absicht dahinter erkenne, ist mehr als dreist. Von Anfang an habe ich den Plan des listigen Titanen durchschaut und mir einen Spaß daraus gemacht, den Unwissenden zu spielen, doch jetzt schlage ich zurück.

Und das Beste an meinem Racheakt ist, dass Prometheus den verunstalteten Charakter seiner Statue erst erkennen wird, nachdem er seinen Schöpfungsakt vollendet und die Göttin bereits ins Leben gerufen hat. Dann wird ihn das Entsetzen lähmen, er wird sich selbst dafür verfluchen, dass er sich aus der Werkstatt hat locken lassen und mir damit freie Hand gegeben hat.

Behutsam lege ich meine Hände auf den Kopf der Statue und konzentriere mich. Nun, nachdem ich den Ehrgeiz aus Aletheia entfernt habe, bietet mir ihr Charakter genügend Leerraum, den ich mit neuen Persönlichkeitsmerkmalen füllen kann. Mit Eigenschaften, die ich speziell für sie gesammelt habe. An finsteren Orten findet man genügend davon. Jähzorn genauso wie Neid, Habgier, Hochmut, Starrsinn, Missgunst, Intoleranz, Selbstüberschätzung, Rachsucht, Wahnsinn. Genügend Widerliches jedenfalls, um diese jungfräuliche Göttin in ein Scheusal zu verwandeln. Leider werde ich mich auf eine negative Charaktereigenschaft beschränken müssen, ein gewisses Maß an Attraktivität muss ich Aletheia durchaus erhalten. Entstelle ich die Göttin zu sehr, wird Dionysos niemals das Bedürfnis entwickeln, seine Männlichkeit in ihr vergraben zu wollen. Dann erkrankt sie nicht an Liebeskummer und reift am Schluss noch zu der mächtigen Göttin heran, die sie nach Prometheus‘ Willen einst sein soll. Das kann ich nicht riskieren. Trotz der zugefügten Mängel muss es Aletheias Wesen immer noch mit Aphrodites körperlicher Schönheit aufnehmen können. Dionysos ist anspruchsvoll.

Jähzorn fließt durch meine Finger und lässt die Figur einen Augenblick lang aufleuchten. Fürwahr, meine Lehre bei Prometheus hat sich gelohnt. Mittlerweile verstehe ich mich sehr gut darauf, Eigenschaften in einen Klumpen Ton zu transferieren und zu einem Charakter zu formen.

Ich ziehe die Hände zurück.

Jähzorn verdirbt den edelsten Charakter, Prometheus’ Göttin ist bereits entstellt. Damit könnte ich es eigentlich bewenden lassen, aber warum sollte ich mich geizig zeigen? Auch wenn ich mein Repertoire an Charakterschwächen nicht weiter bedienen darf, kann ich wenigstens dafür sorgen, dass sie sich stets lächerlich macht.

Erneut sammle ich die Schöpferkraft in den Fingerspitzen, blicke in die blinden Augen der Statue und lege meine Hand auf ihr Herz. »Jedes Mal, wenn du dich erschreckst, wirst du Schluckauf bekommen. Das wird es dir unmöglich machen, Autorität auszustrahlen und dich zum Gespött der Götter werden lassen.«

Zugegeben, ein schweres Los, das ich ihr da zumute. Doch es macht einfach zu viel Spaß, Schicksalsgott zu spielen und tiefe Kratzer in die glatte Oberfläche des Spiegels zu ziehen. »Keine Angst, kleine Göttin«, tröste ich sie. »Meine Behandlung tut nicht weh. Noch spürst du ja keinen Schmerz und merkst nicht, was ich dir antue. Erst wenn du zum Leben erweckt wurdest, werden Jähzorn und Liebeskummer dafür sorgen, dass du in ständigem Schmerz verbleiben musst. Doch gräm’ dich nicht zu sehr darüber, kleine Göttin, Schmerz gehört zum Leben dazu und du willst doch leben, oder?«

Schreckhaftigkeit fließt durch meine Finger, strömt in die Statue ein und verwebt sich unauflöslich mit ihrem Charakter.

schlägt einige Takte schneller.

Die Vorgeschichte zu ihrem bisher unveröffentlichten Roman »Elera« hat Emilia Lynn Morgenstern als Kurzgeschichte in der Anthologie »Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren« veröffentlicht. Du findest die Kurzgeschichte  »Der kleine Liebesgott« auch hier.

»… man liest, dass sie ihre Erfahrungen und ihr ganzes Herzblut in diese Chronik steckt.« Ayumaus

»Die Fantasie und auch der Witz der Autorin in den verschieden Szenen bringen den Leser dazu sich einfach auf diese wahnsinnig phantastische Welt einzulassen.« Ilona67

»Vor allem gefällt mir daran, dass es einfach so anders ist, als das, was der Mainstream so bietet. Kann ich wärmstens empfehlen.« Ayumaus

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